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Samstag, 11. August 2018 Drucken

FCK

In der Rolle des Gejagten

Fussball: U17 des 1. FC Kaiserslautern startet heute beim TuS Mosella Schweich das schwierige Projekt Wiederaufstieg in die Bundesliga

VON SEBASTIAN FUNDA

Kein FC Bayern München, kein VfB Stuttgart und keine anderen klangvollen Größen des B-Junioren-Fußballs warten ab Sonntag auf die U17 des 1. FC Kaiserslautern. Um 13 Uhr ertönt beim TuS Mosella Schweich der Anpfiff zur B-Junioren-Regionalliga Südwest. Damit beginnt ein schwerer Kampf um den Wiederaufstieg in die Bundesliga.

14 Mannschaften kämpfen ab Sonntag um den einen Platz in der Regionalliga Südwest, der nicht einmal direkt ins Oberhaus des B-Junioren-Fußballs führt, sondern in eine Aufstiegsrelegation gegen den Hessenmeister. Die Liste der Favoriten für diesen Platz ist lang. Neben dem Absteiger 1. FC Kaiserslautern werden vor allem wieder der SV Gonsenheim, der 1. FC Saarbrücken, TuS Koblenz und Eintracht Trier um die begehrte Tabellenspitze kämpfen. Hinzu kommt die zweite Mannschaft des 1. FSV Mainz 05, die jedoch kein Aufstiegsrecht hat. Abzuwarten bleibt auch, wie es beim Vizemeister SV Phönix Schifferstadt aussieht, der in der vergangenen Saison zu überraschen wusste.

Dem neuen Mann an der Seitenlinie bei den Roten Teufeln, Benjamin Glump, sowie den Verantwortlichen ist die Schwere der Aufgabe klar. „Als Absteiger ist man schon unter Zugzwang. Da wird man als erster Titelfavorit aufgerufen“, weiß Glump, dass sein Team von allen gejagt wird und jeder die Roten Teufel bezwingen möchte. „Wir sind uns dieser Rolle bewusst, wollen entsprechend auch Fußball spielen und so auftreten, ohne dabei überheblich oder arrogant zu werden. Das ist ganz wichtig, dass man immer Demut bewahrt“, spricht der Nachwuchscoach die mentale und charakterliche Problematik an, die die Regionalliga mit sich bringt.

„Wir haben neben Elversberg noch Saarbrücken in der Liga, die auch immer wieder gute Arbeit leisten. Hinzu kommen die Gonsenheimer und die Trierer, die auch immer wieder gut da vorne dabei sind. Und dann dürfen wir auch die U16 der Null-Fünfer nicht vergessen“, zählt Glump die ärgsten Konkurrenten der Saison auf. „Wir dürfen aber auch nicht vergessen, dass unser Kader größtenteils der Kader ist, der in der vergangenen Saison als U16 schon in dieser Liga unterwegs war und Vierter wurde“, verweist er auf die Erfahrung in der Liga.

„Mit dem Jahr mehr Erfahrung wird es jetzt spannend sein zu sehen, wie sich das Team mit den anderen Mannschaften misst. Allgemein gilt aber, Woche für Woche Gas zu geben“, nimmt er seine Schützlinge in die Pflicht.

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