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Freitag, 09. März 2018 Drucken

FCK

FCK setzt auf Callsen-Bracker als Abwehrsäule

Von Horst Konzok

Augen zu und mit dem Hinterkopf für Gefahr sorgend: Ruben Jenssen tut dem FCK gut.

Augen zu und mit dem Hinterkopf für Gefahr sorgend: Ruben Jenssen tut dem FCK gut. ( Foto: KUNZ)

Jan-Ingwer Callsen-Bracker ist wieder fit und soll am Samstag (13 Uhr) im Spiel bei der SpVgg Greuther Fürth den FCK-Defensivverbund stabilisieren.

Jenssen ist ein fröhlicher Mensch. Er lacht gern – und oft. Auch beim Training. Er ist Profi, Fußball sein Broterwerb – und dabei hat der Norweger oft sichtlich Freude. Er hat Spaß im Job. An Ernsthaftigkeit fehlt es dem 29 Jahre alten Norweger dabei aber ganz und gar nicht.

 

Bei den Spielen in Darmstadt und Aue fehlte der Mittelfeldmotor. Edward, eineinhalb Jahre alt, zweiter Spross der Familie, war krank, musste stationär behandelt werden. Der Kleine ist wieder gesund und daheim, Jenssen war beim Freitags-Krimi gegen Union Berlin denn auch als Einwechselspieler wieder mit von der Partie. „Es war schwierig. Der Kleine war krank, wir haben ja keine Verwandten hier. Ich bin dem Verein dankbar, dass sie mich freigestellt haben und ich mich kümmern konnte “, sagt der „Heimkehrer“.

Kaufoption bei Klassenerhalt

 

Jenssen, von 2013 bis 2016 beim FCK, kam im Januar nach Startplatzverlust beim niederländischen Erstligisten FC Groningen als Leihgabe zum FCK zurück. Bei Klassenerhalt besitzen die Lauterer eine Kaufoption für den feinen Techniker.

„Wir haben unsere Ausgangsposition ein bisschen verbessert, viele Punkte geholt. Das müssen wir auch weiter tun, denn noch haben wir gar nichts erreicht“, sagt Jenssen.

"Haben sehr gute Atmosphäre"

Er schöpft große Zuversicht aus „einigen tollen Spielen wie gegen Kiel und Union Berlin“. Die Aufgabe am Samstag nötigt dem laufstarken Routinier gehörigen Respekt ab. „Fürth ist eine der besten Mannschaften der Rückrunde. Das wird eine ganz schwierige Aufgabe. Das ist immer so in dieser sehr engen Liga. Da kann jeder jeden schlagen.“

Angetan zeigt sich Ruben Jenssen vom Innenleben, vom Geist der Lauterer Truppe. „Wir haben eine sehr gute Atmosphäre in der Mannschaft. Im Fußball spielt sich sehr viel mental ab. Wir haben jetzt ein gutes Selbstvertrauen. Wir glauben an uns.“

Noch neun Spiele

Über seine sportliche Zukunft mag sich Jenssen jetzt nicht sehr viele Gedanken machen. Es sind noch neun reguläre Spiele, am 13. Mai ist das finale Punktspiel in Ingolstadt. „Aber die Relegation kann ja auch noch kommen. Vielleicht haben wir dann auch noch eine Chance zu überleben.“

„Ruben hat gut trainiert. Er war sehr aktiv“, lobt Trainer Michael Frontzeck den netten Norweger: „Das ist ein sehr ballsicherer Spieler, der eine Option für das Spiel in Fürth ist.“

Jenssen ist erst einmal froh, mit seiner Familie in Kaiserslautern „ein schönes Haus für ein halbes Jahr gefunden zu haben“. Was dann kommt, wo er dann spielt, steht in den Sternen. Weiter Lautern? Mutmaßlich bei Klassenerhalt. Zurück nach Groningen? Kann sein. Dort steht er unter Vertrag. Oder doch was ganz Neues? „Wir haben ein Ferienhaus in Norwegen. Da können wir immer hin“, verrät Jenssen. Und lächelt.

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