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Kultur

Wilfried Minks tot: Ein Großer des deutschen Theaters

Der Bühnenbildner und Theaterregisseur Wilfried Minks ist gestern mit 87 Jahren in Berlin gestorben. Das teilte die Berliner Akademie der Künste mit, deren Mitglied er seit 1994 war. Minks hatte einst zusammen mit Peter Zadek, Kurt Hübner, Peter Palitzsch, Rainer Werner Fassbinder und anderen am Theater Bremen beispielhafte Inszenierungsarbeit geleistet und den „Bremer Stil“ mitbegründet. Seine Bühnenbilder seien immer Bestandteil der Regie gewesen, hob Akademie-Mitglied Klaus Völker in einer Würdigung hervor. „Minks wollte weg vom Kulissenillusionismus, er schuf immer realistische Räume, auch wenn es künstliche Raumwelten waren.“

1930 im böhmischen Binai geboren, hatte Minks zunächst an der West-Berliner Hochschule der Künste studiert und kam über Ulm nach Bremen. Anfang der 1970er Jahre begann er auch mit Regie-Arbeiten, er inszenierte an zahlreichen bedeutenden Bühnen im deutschsprachigen Raum. 2010 erhielt er den Theaterpreis „Der Faust“ für sein Lebenswerk. Am 21. Februar hätte er seinen 88. Geburtstag gefeiert. |dpa

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