Handball
Ende einer super-englischen Woche für Zweibrücker SV-Damen
Die Zweibrückerinnen wollen zu Hause eine Macht bleiben. „Das wird, wie immer gegen Bassenheim, eine schwere Aufgabe, aber wir gehen sie selbstbewusst an“, sagt SV-Trainer Rüdiger Lydorf. Das Selbstvertrauen schöpft sein Team aus den Heimsiegen gegen Mundenheim und Köllertal, und es gründet auf den in diesen Partien gezeigten Leistungen. Und auf einem weiteren Umstand: „Wir hatten Bassenheim ja schon im Hinspiel am Rand der Niederlage“, erinnert sich Lydorf. Lange Zeit hatte sein Team gegen den aktuellen Tabellenzweiten geführt, unterlag dann knapp mit 27:28. Annalena Frank, in Bassenheim mit acht Toren erfolgreichste SV-Werferin, die zuletzt krankheitsbedingt passte, ist auf dem Weg zurück ins Team. Ob es für sie am Sonntag schon reicht, wird sich zeigen.
Belastungssteuerung war wichtig diese Woche
Für Coach Lydorf war Belastungssteuerung in dieser Woche eine wichtige Traineraufgabe. Ein Großteil seiner Mannschaft spielt auch noch in der Bezirksliga um die Meisterschaft und hatte eine Super-englische Woche – mit erfolgreichem Oberliga-Spiel am Montag, Bezirksliga-Sieg am Donnerstag und einem Doppelspieltag. Am Samstag wieder in der Bezirksliga, am Sonntag gegen Bassenheim in der Oberliga. „Da werden wir schauen, dass wir mit den Kräften entsprechend haushalten“, sagt Lydorf. Er weiß aber auch, dass es gegen Bassenheim immer einer Top-Leistung bedarf, um die Heim-Erfolgsserie 2022 nicht reißen zu lassen.
Um gegen die Gäste erfolgreich zu sein, „müssen wir wieder eine Top-Abwehr hinstellen“, sagt der SV-Trainer. Die zentralere Defensive mit Lea Bullacher, Marie Kiefer, Lucy Hilz und einer Janine Baus, die in punkto Bälle erobern zuletzt starke Werte erreichte, könnte auch gegen den Titelanwärter aus dem Koblenzer Raum zum Matchwinner werden. Dass die Partie gespielt wird, war indes nicht ganz klar: Bassenheim hatte um Verlegung gebeten. Der SV 64 hätte auch zugestimmt, „aber es gab einfach keine Ausweichtermine mehr“, sagt Lydorf mit Blick auf den bis Ende Mai vollgepackten Terminkalender.