Speyer
Fußball: FVD siegt 3:2 in Worms
Worms. „Für uns ging es darum, frühzeitig den Abstieg zu vermeiden“, erklärte Coach Litzel nach dem Dudenhöfer 3:2-Sieg in Worms. Er war zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft, die er, mit Blick auf das Pokalhalbfinale gegen Schott Mainz am Mittwoch, schonen wollte.
Ganz klappte das nicht. Denn der FVD lief relativ früh einem Rückstand hinterher. Trotz guter Anfangsphase, in der die Gäste vor allem über rechts kombinierten, gelang Dudenhofen kein Treffer. Ganz anders die Wormatia: Sie traf durch ein schönes Solo von Jannik Marx zum 1:0. Die Abwehr sah dabei alles andere als gut aus.
Der Ex-Wormate
„Das war vom Abwehr- und Zweikampfverhalten sicher nicht ganz ideal“, gab Litzel zu. Zehn Minuten später stand es 0:2, als Gibriel Darkaoui sehenswert aus gut 25 Metern abzog und dem guten Malcolm Little im Tor keine Chance ließ. Anschließend bestimmte der Tabellenführer, ohne jedoch das Tor zu treffen. Das gelang kurz vor der Pause den Gästen.
Der Ex-Wormate Steffen Straub setzte sich über die linke Angriffsseite durch und überwand Ricco Cymer im Kasten. Die Erinnerungen an das Verbandspokal-Achtelfinale wurden wach. Genau an diese Begegnung hatte Litzel seine Mannschaft in der Halbzeitpause erinnert. Auch damals gewann der FVD nach einem Rückstand am Ende mit 3:2.
Worms beschränkte sich auf lange Bälle. Mit diesen hatten die Gäste nur wenig Probleme. Diese und auch Standardsituationen habe sein Team gut verteidigt, sagte Litzel. Und seine Elf konterte, so auch in der 61. Minute, als Lukas Metz sich über rechts durchsetzte und punktgenau auf Justin Neuner flankte. Der Offensivmann musste nur noch vollenden – 2:2.
Dass die beiden Akteure am Tor beteiligt waren, war kein Zufall, und das, obwohl sie auf ungewohnten Positionen zum Einsatz kamen. „Neuner spielt normalerweise auf der Neun. Metz haben wir geholt als Außenstürmer und umfunktioniert als Rechtsverteidiger“, verriet Litzel.
Ein Extra-Lob
Beide verdienten sich nach der Partie ein Extra-Lob. „Lukas Metz macht einen riesigen Job und hat ein Laufpensum von 14 bis 15 Kilometern“, sagte Litzel. Angetan war der Übungsleiter auch von der Leistung von dem aus der Landesliga gewechselten Neuner. „Der macht einen riesen Job. Mit ihm sind wir sehr zufrieden“, lobte Litzel.
Mit dem Stand von 2:2 war die Begegnung aber nicht beendet. In der 71. Minute sorgte Julian Scharfenberger mit einem Elfmetertor für den umjubelten Sieg der Gäste. Dem ging ein Handspiel des Wormsers Adrian Kireski voraus. Worms versuchte es im Anschluss weiterhin mit langen Bällen – und blieb erfolglos. Für den FVD hätte es nach einer eher schwachen ersten Hälfte anders laufen können. Doch das Team von Litzel hat die Generalprobe vor dem so wichtigen Pokalhalbfinale gegen Regionalligist Mainz an der Iggelheimer Straße bestanden. In die Aufstiegsrunde startet Dudenhofen übrigens am Samstag, 19, März (14 Uhr), bei Mitfavorit Eintracht Trier.