Judo
Fünf Talente des JSV Speyer zu deutscher Meisterschaft
Souverän und mit schönem Wurfippon nach wenigen Sekunden Kampfzeit im Finale siegte Alesia Büttner in der Gewichtsklasse bis 57 Kilogramm. „Sie bestätigte damit ihre starke Form der vergangenen Turniere“, so Trainer Volker Heyer. Als Südwestmeisterin schuf die Domstädterin damit beste Voraussetzungen für ein gutes Los bei der U18-DM.
Nächste Meisterin
Ihrer Vereinskameradin gleich tat es Amira Rahmoun bis 78 Kilo. Sie gewann gegen alle Konkurrentinnen und stand am Ende ebenfalls ganz oben auf dem Treppchen. „Nach langer Verletzungspause von über einem Jahr gelang der Domstädterin damit ein gelungenes Comeback“, meinte Coach Heyer
Bis 50 kg setzte sich Damian Berschauer im Duell um den dritten Platz gegen seinen Vereinskameraden Marc Kohlmannslehner mit Haltegriff durch und sicherte sich die Bronzemedaille inklusive des Tickets nach Leipzig. Eine Gewichtsklasse höher, bis 55 kg, verlor JSV-Neuzugang Georgiy Lutz nach Konter durch seinen Gegner überraschend zum Auftakt, wahrte in der Trostrunde jedoch seine weiße Weste und schlug alle Widersacher souverän mit Ippon (voller Punkt).
Brandenburg Einziger
Rang drei und die Quali zur Deutschen waren der Lohn. Denkbar knapp verpassten das als undankbare Fünfte Lina Hartmann, Nadja Kohlmannslehner (beide - 52), Marc Kohlmannslehner (- 50), Levin Krams (- 60) und Laurids Leupolt (- 73). Bei den Athleten unter 21 Jahren landete Timo Brandenburg auf Position drei und sicherte sich als einziger JSV-ler das Startrecht.
Sahin Gülmez fand nach langer Verletzungspause nicht in den Wettkampf und blieb ohne Platzierung.