Bobenheim-Roxheim RHEINPFALZ Plus Artikel Sozialdemokrat Michael Müller kandidiert 2021 erneut fürs Bürgermeisteramt

14 Hektar Neubauland sollen südlich des Globus-Markts entstehen. „Ein Mammutprojekt“, sagt Michael Müller, das er in einer weite
14 Hektar Neubauland sollen südlich des Globus-Markts entstehen. »Ein Mammutprojekt«, sagt Michael Müller, das er in einer weiteren Amtszeit angehen will.

Michael Müller wird im kommenden Jahr wieder als Bürgermeisterkandidat in Bobenheim-Roxheim ins Rennen gehen. Der Amtsinhaber hat bei der Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins am Dienstag Rückendeckung von den Parteikollegen bekommen – und angekündigt, einen offensiven Wahlkampf führen zu wollen.

25-mal „Ja“ gab es am Dienstagabend im Martin-Luther-Gemeindehaus in Bobenheim-Roxheim für die erneute Kandidatur von Michael Müller – und damit die Rückendeckung von allen Parteikollegen für den Amtsinhaber, der seit 2013 an der Spitze der Gemeinde steht. Der kündigte einen offensiven Wahlkampf an. Es gehe darum, die gute Arbeit der letzten Jahre im konstruktiven und offenen Dialog fortzusetzen und Bobenheim-Roxheim fit für die Zukunft zu machen.

Dazu sei Müller der richtige Mann, meinte auch der Lambsheimer Landtagsabgeordnete und Sozialdemokrat Martin Haller, der zur Nominierung gekommen war. „Michael Müller hat in den letzten acht Jahren bewiesen, dass er klare Vorstellungen von der zukünftigen Entwicklung von Bobenheim-Roxheim hat. Er steht für Klartext und Ehrlichkeit.“ Müller verwalte sein Amt mit Aufrichtigkeit, Geradlinigkeit und Demut.

Zwei neue Kitas

Müller kündigte an, auch weiterhin ein Bürgermeister für alle Bobenheim-Roxheimer bleiben zu wollen und berichtete von acht arbeitsintensiven Jahren. So habe man etwa das Gewerbegebiet Auf dem Wörth vermarkten und die Firma Lekkerland in der Gemeinde halten und viele Arbeitsplätze ansiedeln können. Viel Energie habe Müller auch in den sozialen Bereich und in die Infrastruktur gesteckt. Mit „Die kleinen Füße“ und „Löwenzahn“ seien zwei neue Kitas entstanden. Nach jahrelangen Bemühungen konnte die ehemalige Schlaglochpiste Theodor-Heuss-Straße saniert werden. Derzeit sei auch der Ausbau der Mörscher Straße in vollem Gange.

Ein wichtiges Anliegen ist Müller laut eigener Aussage weiterhin das Thema Wohnraum. „Die Nachfrage ist groß. Wir tun, was wir können.“ Gefördert habe man den Bau von 17 neuen Wohneinheiten auf einem Privatgelände am Bobenheimer Friedhof. Ein „Flaggschiff des sozialen Wohnungsbaus“ sei das neu entstandene Gebäude am Globus-Kreisel.

Gutes Miteinander auf der Scharrau

„Das Mammutprojekt der nächsten Jahre bleibt die Umgehungsstraße, die Schaffung von 14 Hektar Neubauland südlich des Globus-Markts und damit einhergehend: Der zweite S-Bahn-Haltepunkt“, blickte Müller auf die kommenden Jahre voraus. Er hoffe, dass die Revision bezüglich des Bebauungsplans auf der Scharrau zugelassen werde. Nach 30 Jahren intensivster Bemühungen bilde der Plan eine solide Grundlage für ein gutes Miteinander von Umweltschutz, Naherholung und Wassersport.

Der Vorstand

Jens Becker; Stellvertreter: Michael Müller und Heidelore Bigott; Kassierer: Gerhard Schlieger; Schriftführer: Markus Stamm; Beisitzer: Hans Reiner Schiffmann, Oswald Fechner, Christa Burkhardt, Werner Bigott, Werner Grau, Kai Neiheiser, Manuel Hettmannsperger, David Radulovic, Marc Sciabbarrasi.

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