Fußball
Hauensteins Trainer Kupper hat vor Top-Spiel noch ein bisschen „Bastelarbeit“
Mehr Top-Spiel geht nicht! Am Samstag um 16.30 Uhr empfängt in der Fußball-Landesliga Spitzenreiter TuS Steinbach den Tabellenzweiten, den SC Hauenstein, der drei Punkte weniger auf dem Konto, aber auch eine Partie weniger ausgetragen hat.
Das Hinspiel gewann der Sportclub mit 3:2. Überhaupt kam der Verbandsliga-Absteiger vom Donnersberg schwer in die Gänge. Nach fünf Saisonspielen lag Steinbach mit mageren vier Zählern auf dem 13. Tabellenplatz. Doch dann folgten zehn Siege aus zehn Partien. Das Resultat: Steinbach führt jetzt mit 34 Zählern aus 15 Begegnungen das Klassement an. „Seit bei Steinbach Dawid Szaszorowski wieder fit ist, läuft es. Er ist ein Ausnahmespieler mit einem guten Fuß, der sehr gefährliche Standards tritt“, sagt Hauensteins Spielertrainer Niklas Kupper. Im Hinspiel war Szaszorowski, der zuletzt beim Steinbacher 6:1 in Ramstein zweimal traf, nicht dabei. Kupper: „Rückblickend war Steinbach trotz der Niederlage bei uns der spielerisch beste Gegner.“
Kupper geht selbstbewusst ins Spitzenspiel
Trotz Steinbachs imposanter Erfolgsserie werden sich die Hauensteiner am Samstag nicht verstecken. „Bei uns läuft es aktuell ja auch gut. Für mich treffen sich am Samstag die beiden besten Teams, die auch zu Recht da oben stehen“, erklärt Kupper selbstbewusst.
Auf der Torhüterposition muss Hauensteins Trainer aktuell etwas improvisieren. Da Kevin Jung einen Syndesmosebandabriss auskuriert, ist Hendrik Gräfe der einzige Torwart im Landesligakader. Daher greift Kupper (wenn möglich) auf Zweitmannschaftskeeper Sascha Müller oder A-Jugend-Torwart Kimi Becker zurück. „Wir versuchen, dass wir zumindest zu den Spielen einen Ersatztorwart dabei haben.“
Mounir Rabahi hat sich reingefressen
Auch in der Abwehrzentrale muss Kupper „basteln“, da sich Innenverteidiger Jan Keiser vor dem jüngsten 7:1-Sieg gegen Blau-Weiß Idar-Oberstein beim Warmmachen eine Zerrung zuzog und dieses Jahr nicht mehr spielen kann. „Der Ausfall tut uns weh“, bedauert Kupper. Vertreten wurde Keiser von Co-Spielertrainer Philipp Weishaar. Kupper: „Philipp macht im Prinzip immer noch Aufbautraining nach seinem Kreuzbandriss und war zuletzt auch krank. Er ist noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte.“ Allerdings gebe es mit Routinier Sebastian Stanjek und Youngster Leon Schehl weitere Akteure, die als Innenverteidiger auflaufen könnten.
Dafür ist Angreifer Tim Keiser gegen Steinbach wieder einsatzbereit, und Oldie Mounir Rabahi findet sich nach Anlaufschwierigkeiten immer besser zurecht. Zuletzt traf der Rückkehrer von der SG Eppenbrunn in einer Partie dreimal. „Er weiß, wo das Tor steht. Er hat sich richtiggehend reingefressen. Ich hoffe, dass der Knoten geplatzt ist“, sagt Kupper, der mit acht Treffern die meisten Tore beim SCH erzielt hat.
SCH-Rasenplatz wird derzeit geschont
Der Sportclub trainiert im November witterungsbedingt meist auf dem Hartplatz des Turnvereins Hauenstein. Kupper: „Unser Rasenplatz wird komplett geschont. Wir haben jetzt noch zwei unangenehme Spiele. Wenn es jetzt wirklich Schnee gibt, muss man abwarten, ob überhaupt gespielt werden kann.“
LANDES-/BEZIRKSLIGASPIELE
Landesliga: SG VfR Kirn/SC Kirn-Sulzbach - SV Hinterweidenthal (Freitag, 19.30 Uhr), TuS Steinbach - SC Hauenstein (Samstag, 16.30 Uhr), SF Bundenthal - FV Ramstein (Sonntag, 14.30 Uhr), VfR Kaiserslautern - SG Eppenbrunn (Sonntag, 15 Uhr)
Bezirksliga: SV Battweiler - SpVgg Waldfischbach-Burgalben, FC Fehrbach - SV Alsenborn (beide Sonntag, 15 Uhr).