Eishockey EHC Zweibrücken spielt dieses Jahr vermutlich nicht mehr

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Mit der Verlängerung der Corona-Maßnahmen durch Bund und Länder in den Dezember wird auch Eishockey-Regionalligist EHC Zweibrücken weiter ausgebremst. Unklar ist, wie die Runde weitergehen kann.

Heiko Doll, Geschäftsführer des Zweibrücker „World of Fun“, zu der die Eishalle gehört, glaubt nicht, dass er in diesem Jahr noch mal öffnen kann. Seit Anfang November ist das Eis abgetaut. Und nur ein paar Tage vom 20. Dezember bis Silvester zu öffnen, lohne sich nicht – wenn es denn überhaupt erlaubt sein sollte.

Verband schweigt noch

EHC-Pressesprecher Thorsten Rehfeld ist ohnehin skeptisch: „Mein Bauchgefühl sagt mir, dass wir in dieser Saison gar nicht mehr spielen.“ Zehn Spiele der „Hornets“ sind schon ausgefallen, im Dezember kommen vier weitere hinzu. Nur zweimal haben sich die „Hornissen“ mit Gegnern – Stuttgart und Hügelsheim – messen können. Ab dem 10. Januar stünden noch acht Spiele bis zu den Play-offs an. Der für die Regionalliga Südwest zuständige Eissportverband Baden-Württemberg hat sich noch nicht geäußert, wie und ob die Saison zu Ende gespielt werden kann.

Corona-Verträge

„Vielleicht teilt man noch mal in eine Nord- und Südgruppe oder spielt ein Turnier. Aber das macht alles keinen Spaß so“, findet Rehfeld. Bei den „Hornets“-Spielern greifen jetzt die vor der Saison vereinbarten Corona-Verträge: kein Training, keine Spiele – keine Euros als Aufwandsentschädigung.