Busenberg
Die Bärenbrunnerhof-Konzerte im Frühjahr
Sieben Konzerte erwarten das Publikum in den nächsten beiden Monaten auf dem Bärenbrunnerhof. Den Auftakt macht am Freitag, 9. Februar, die Gruppe Beyond the Doors. Die The-Doors-Tribute-Band aus Zweibrücken wurde 1998 gegründet. Das Original um Jim Morrison, der zusammen mit Jimi Hendrix, Janis Joplin und Brian Jones zum berühmten Klub 27 der verstorbenen Rockmusik-Legenden gehört, war von Anfang bis Mitte der 1970er Jahre eine der erfolgreichsten Bands weltweit und hat auch heute noch Kultstatus inne. Als Doors-Tribute muss man die Musik der Vorbilder leben, den Geist von Morrisons Lyrik erfassen und eine gewisse Intensität ins Publikum transportieren. Das alles ist bei dem Quartett um Frontmann Dirk „Nelly“ Brill der Fall. Weiterhin sind Peter „Puppe“ Hoffmann (Gitarre), Stefan Schöner (Keyboard) und Ronny Stenger (Schlagzeug) involviert.
Times and Tales wurde 2017 ins Leben gerufen – von dem saarländischen Gitarristen Gerhard Lang. Der Musiker arbeitete bereits mit internationalen Künstlern wie Melanie Thornton (La Bouche), Percy Sledge, Bobby Kimball (Toto), Herman Rarebell (Scorpions) sowie namhaften Produzenten, etwa dem kürzlich verstorbenen Frank Farian und Dieter Dierks, zusammen. Das Quintett spielt am Freitag, 16. Februar, auf dem Bärenbrunnerhof. Stilistisch geht’s dann in Richtung New-Age-Pop und Rock mit persönlicher Prägung. Songs, die einerseits sofort mitreißen und unter die Haut gehen, andererseits virtuos und packend arrangiert sind, erwarten das Publikum.
Pure Improvisationsfreude
Das Hauensteiner Quartett Groperk um den Gitarristen Manuel Bastian, der zudem Leadsänger ist, wartet am Freitag, 23. Februar, mit Classic-Rock-Evergreens von Bands und Künstlern wie Deep Purple, Golden Earring, Pink Floyd, Jimi Hendrix und Peter Frampton auf. Des Weiteren gehören Steffen Schwarzmüller (Keyboard), Thomas Bernhard (Bass) und Christof Kölsch (Schlagzeug) zu der Formation. Da die vier Musiker äußerst gerne improvisieren, dürften diverse Instrumentalpassagen zu hören sein, die an Jam-Sessions erinnern.
Das Quintett Boys Named Sue wiederum ist im Rock ’n’ Roll, im Country-Swing, in Bluegrass und im Blues zu Hause. So darf sich das Publikum beim Auftritt am Freitag, 1. März, auf Lieder von Bob Dylan, Johnny Cash, Elvis Presley, Bo Diddley, The Band, Tom Waits, John Lennon und vielen weiteren Legenden freuen. Es wird gecovert, ohne dabei in die Klischeekiste abzurutschen. Zwischendurch tobt sich die ebenfalls improvisationsfreudige Gruppe ordentlich aus. Zu Boys Named Sue gehören Ralf Storck (Gesang, Gitarre), Thomas Edler (Gitarre, Bluesharp, Gesang), Jan Marco Becker (Keyboard, Percussion, Gesang), Daniel Zäpfel (Bass) und der Schlagzeuger Ralf Leis.
Abseits vom Mainstream
Varied Bunch ist am Freitag, 8. März, auf dem Bärenbrunnerhof zu Gast. Die sechsköpfige Gruppe aus der Südpfalz kann eine breite Palette musikalischer Einflüsse vorweisen. Sie interpretiert gene Songs, die nicht zum Mainstream gehören. Zudem legt die Truppe um Frontfrau Ute Schröder großen Wert auf Abwechslung. Im Repertoire ist die Aerosmith-Ballade „Dream On“ ebenso vertreten wie Metallicas „Fade To Black“, „Anytime Anywhere“ von Gotthard, „Goodbye Forever“ von Volbeat und „Boulevard Of Broken Dreams“ von Green Day.
2014 reformierte sich die zur Jahrtausendwende gegründete Classic-Rock-Formation Downwind nach zweijähriger Pause. Gerd Schlick, sein Sohn Mark Schlick und Volker Pfeifer covern mit Gitarre, Bass und Schlagzeug Songs der vergangenen vier Jahrzehnte. So auch beim Konzert auf dem Bärenbrunnerhof am 15. März. Der mehrstimmige Gesang der Gruppe verleiht den Liedern ein eigenes Klangvolumen, das den Sound seit den Gründungstagen prägt. Durch fünf verschiedene Stimmen im Leadgesang und starke Chorpassagen entsteht ein kurzweiliges Erlebnis für die Fans.
Im Zustand rauschhafter Trance
Die Fossilen Freunde um die Frontleute Corina Kiefer (Gesang) und Martin Burkhart (Gitarre, Gesang) bieten am 22. März schließlich handgemachte Rockmusik. Neben eigenwilligen Coversongs wird dem Publikum auch Selbstkomponiertes serviert. Eigener Aussage zufolge buddelt sich die Formation zurück zu den Ursprüngen des Rock, wo die Stahlseiten – unterstützt von virtuosen Drums – ausgereicht haben, um Generationen in einen Zustand rauschhafter Trance zu versetzen. Ziel der Gruppe ist es, musikalische Akzente zu setzen: von gestern bis heute, mit Gitarren, Bass und Drums.
Info
Einlass jeweils 19 Uhr, Beginn 20.30 Uhr. Karten für alle Konzerte gibt es nur an der Abendkasse. Hier geht es zur Website des Bärenbrunnerhofs.