Flughafen Hahn Insolventer Airport will auch im März Flugbetrieb fortführen

Ein Schild verbietet die Durchfahrt vor dem Terminal des Hunsrück-Flughafens Hahn.
Ein Schild verbietet die Durchfahrt vor dem Terminal des Hunsrück-Flughafens Hahn.

Der insolvente Hunsrück-Airport Hahn will auch im März seinen Flugbetrieb fortsetzen. Dieser laufe planmäßig weiter, teilte ein Sprecher des Frankfurter Insolvenzverwalters Jan Markus Plathner der Deutschen Presse-Agentur mit. Auch die März-Löhne und -Gehälter der rund 430 Hahn-Beschäftigten würden gezahlt. Das zeitlich befristete Insolvenzgeld für die Mitarbeiter war bereits drei Monate lang bis einschließlich Januar 2022 geflossen.

Gegen Ende März endet der Winterflugplan - anschließend soll die Zahl der Flugziele mit Start am Airport Hahn wieder steigen. „Der Sommerflugplan 2022 füllt sich, und wir freuen uns, dass es trotz der anhaltenden Corona-Pandemie positive Ausblicke für die bevorstehende Saison gibt“, erklärte der Sprecher des Insolvenzverwalters. Wie schon 2021 werde es vermutlich auch dieses Jahr bei sinkenden Corona-Infektionszahlen wieder eine verstärkte Reiselust geben. Das sei aber stark von den weiteren Entwicklungen der Pandemie abhängig. Zudem heben im Hunsrück Frachtmaschinen ab.

Der Airport mitten im Hunsrück, der aus Marketinggründen Flughafen Frankfurt-Hahn heißt, hatte im Oktober 2021 Insolvenz angemeldet. Der inzwischen ebenfalls angeschlagene chinesische Konzern HNA hatte 2017 für rund 15 Millionen Euro 82,5 Prozent des Flughafens vom Land Rheinland-Pfalz erworben. Hessen hält noch 17,5 Prozent an dem Flughafen ohne Bahn- und Autobahnanschluss.

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