Rheinland-Pfalz Großes Interesse in Unternehmen an Mithilfe beim Impfen

Bei der BASF in Ludwigshafen wird bereits geimpft.
Bei der BASF in Ludwigshafen wird bereits geimpft.

In der rheinland-pfälzischen Wirtschaft gibt es nach Einschätzung der Industrie- und Handelskammern (IHK) ein großes Interesse an Corona-Impfungen in Betrieben. Und auch die Bereitschaft der Unternehmen, neben Impfzentren und Arztpraxen als dritte Säule beim Impfen mitzuwirken, sei hoch, sagten die beiden IHK-Hauptgeschäftsführer von Koblenz und Rheinhessen, Arne Rössel und Günter Jertz, der Deutschen Presse-Agentur. Durch den am Wochenende vom Bundesgesundheitsministerium angekündigten Impfstart in Betrieben ab dem 7. Juni habe das Thema zusätzliche Dynamik bekommen.

Blick in den Wartebereich des BASF-Impfzentrums in Ludwigshafen: Hier werden mögliche Nebenwirkungen der Corona-Impfung beobacht
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In vielen rheinland-pfälzischen Unternehmen steht beim Thema Corona-Impfung die Ampel inzwischen auf Grün. So erklärte etwa der Pharmakonzern Boehringer-Ingelheim: „Von uns aus kann es morgen losgehen.“ Am Hauptsitz in Ingelheim sei alles für den Impfstart vorbereitet, sagte Unternehmenssprecher Matthias Reinig der Deutschen Presse-Agentur. Der Mainzer Spezialglashersteller Schott ist beim Impfen ebenfalls im Stand-by-Modus. „Wir könnten direkt starten: Räumlichkeiten, Personal, Zeitpläne und dergleichen sind vorbereitet“, berichtete Unternehmenssprecher Salvatore Ruggiero.

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