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Samstag, 12. Januar 2019 Drucken

Neustadt: Lokalsport

Johann hilft aus

Volleyball: Spielgemeinschaft mit nur sechs Spielern

Von Heike Klein

«Hassloch/Neustadt.» Nach der Weihnachtspause haben die Volleyballteams der Region teilweise Spielermangel. Vor allem die im Januar laufenden Abiturprüfungen reißen ein Loch in die Mannschaftskader. Erschwerend kommt hinzu, dass erst seit dieser Woche wieder die Sporthallen für das Training zugänglich sind, da sie während der Ferien nicht zur Verfügung stehen.

In der Volleyball-Pfalzliga treten die Frauen I des VBC Haßloch am Samstag, 15 Uhr, beim ASV Landau II an. Die Haßlocherinnen stehen auf Rang fünf und sind nur vier Punkte von Tabellenführer SC Mutterstadt entfernt. „In der Rückrunde ist also noch alles offen“, sagt der Haßlocher Pressesprecher Rigobert Müller. Das Ziel sei, vor allem gegen die Teams der unteren Tabellenhälfte von Beginn an mehr Druck, also mehr Punkte zu machen. Man wolle vermeiden, dass die Spiele erst im Tiebreak entschieden würden. Das Hinrunden-Spiel hatte Haßloch mit 3:1 gewonnen. Wegen der momentanen Abiturprüfungen ist für Trainer Andreas Rühl noch unklar, welche Spielerinnen zur Verfügung stehen. „Aber wir können auf einen eingespielten Kader zurückgreifen. Mindestens neun Spielerinnen sind dabei“, betont er.

Die Spielgemeinschaft TSV Speyer/VBC Haßloch/TuS Heiligenstein spielt in der Rheinland-Pfalz-Liga am Samstag, 13 Uhr, bei der TGM Mainz-Gonsenheim III. Das Hinspiel war mit 3:1 an das Team der Spielgemeinschaft gegangen. Trainer Hans-Joachim Scherbarth sieht allerdings für das Rückspiel noch einige Baustellen. Stand ihm beim Heimerfolg noch der komplette Kader zur Verfügung, musste er diesmal sogar schwer kämpfen, um eine Spielabsage zu vermeiden. „Aus verschiedenen Gründen, Urlaub, Beruf, Abitur und Verletzungen, standen ursprünglich nur fünf Spieler zur Verfügung“, erklärt er. Jetzt hat aber Stefan Johann, der gerade nach Rheinhessen umgezogen ist, seine Hilfe angeboten. Mit ihm kommt das Team auf die erforderliche Zahl von sechs Spielern. Scherbarth hat aber damit keine Optionen, um auf das Spiel des Gegners zu reagieren. „So gestaltete sich jetzt das Training. Eine vernünftige Vorbereitung war fast unmöglich. Wir können nur mit Spaß an die Sache herangehen und versuchen, für eine Überraschung zu sorgen“, betont Scherbarth.

Für die zweite Mannschaft der Spielgemeinschaft geht es am Sonntag, 15 Uhr, in der Pfalzliga zum TuS Schaidt. Der Mannschaft von Trainer Jürgen Heindl fehlt nur Benni Özdüzenciler. Rückkehrer Jannik Reber ist dabei. Mit einem Sieg soll die Führung in der Pfalzliga-Tabelle ausgebaut werden. Allerdings gab es nach der Weihnachtspause erst zwei Trainingseinheiten.

In der Böbigsporthalle bestreitet die TSG Neustadt in der Verbandsliga Rheinhessen/Pfalz am Samstag ab 13 Uhr zwei Heimspiele im Böbig: Zunächst trifft Gastgeber Neustadt auf den TV Gau-Algesheim. Das Hinspiel im Oktober hatte die TSG mit 3:1 gewonnen. Gegen den zweiten Gegner an diesem Spieltag, den TuS Marienborn, hatte es einen 3:0-Erfolg gegeben. Neustadt geht als Tabellenführer mit breiter Brust in die Rückrunde, musste allerdings drei Wochen mit dem Training während der Ferien aussetzen. Mannschaftssprecher Claus Stürtz: „Es ist daher etwas unglücklich, direkt nach den Ferien einen Spieltag zu haben.“ Bis auf Florian Cardarelly und Sven Höchel steht aber ein großer Kader zur Verfügung. Stürtz rechnet bei einem konzentrierten Spiel seines Teams mit zwei Heimsiegen und damit einer Bestätigung der aktuellen Tabellensituation.

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