Handball RHEINPFALZ Plus Artikel Damen der FSG Ketsch/Friesenheim klarer Favorit beim Schlusslicht Zweibrücken

Maike Freitag
Maike Freitag

Mit einer Konzentrationsübung endet für die Damen der FSG Ketsch/Friesenheim das Jahr 2022. Der Tabellendritte spielt beim SV 64 Zweibrücken – Schlusslicht der Handball-Oberliga.

„Wir müssen uns auf uns selbst konzentrieren“, forderte Rückraumspielerin Maike Freitag. Für die 21-jährige Friesenheimerin kommt die kurze Winterpause eigentlich zum falschen Zeitpunkt: „Ich habe die Vorbereitung verpasst und bin deshalb sehr schwer in die Saison gekommen.“ Die Automatismen im neuformierten Kader haben zu Beginn noch nicht so gut geklappt. „Mittlerweile funktioniert es aber von Spiel zu Spiel besser.“ Geholfen haben nicht nur die Trainingseinheiten, sondern auch viele Gespräche mit Trainer Eyub Erden.

Der war vor dem Spiel gegen Zweibrücken (Samstag, 20 Uhr) wieder als Psychologe gefordert. Denn trotz des Sieges gegen Sobernheim aus der Vorwoche mussten die FSG-Damen einiges aufarbeiten, taten sich gegen das Oberliga-Kellerkind schwer, was vor allem an der fehlenden Konzentration im Abschluss lag. „Ich glaube, dass man beide Gegner schon vergleichen kann. Zweibrücken ist eine ähnliche Mannschaft wie Sobernheim“, so Maike Freitag, die bereits seit 2004 für die Friesenheimer auf dem Feld steht. Sie hofft deshalb, dass der grundsätzliche Matchplan beim letzten Auswärtsspiel der Saison wieder greift: „Wir wollen mit viel Tempo und Konsequenz aus der Kabine kommen.“

Viel Bewegung im FSG-Kader

Gegenüber der Vorwoche gibt es einige Bewegung im Kader. Zurückkehren werden gegen Zweibrücken wohl Toptorjägerin Mona Kuczaty und Sara Jelicic am Kreis. Dafür wird Rebecca Brecht für die Zweitligamannschaft aus Ketsch abgestellt. Wie es ansonsten mit den Rückkehrerinnen aussieht, müsse man abwarten. „Aber wir haben gegen Zweibrücken sicher wieder mehr Variationsmöglichkeiten“, kündigte die variabel einsetzbare Freitag an. Auf alle Fälle hoffen die FSG-Damen auf einen Sieg zum Jahresabschluss und weiter auf Tuchfühlung zu den Spitzenplätzen. Und dann sind erst einmal zwei Wochen Pause, auch wenn Maike Freitag gerne einfach weiterspielen würde.

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