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Dienstag, 27. Januar 2015 Drucken

Rhein-Pfalz-Kreis

Taktisches Geschick gefragt

Blockspieltag der Badminton-Jugend und der Schüler in der Schifferstadter Wilfried-Dietrich-Halle

Von Johannes Steinmeyer

 

SCHIFFERSTADT. Über 60 Kinder und Jugendliche haben sich am Sonntag in der Wilfried-Dietrich-Halle beim Badminton die Bälle um die Ohren geschlagen. Der Badminton-Sportclub Schifferstadt (BSC) hat als Ausrichter des vierten Blockspieltags der Schüler-Bezirksliga und der Jugend-Verbandsliga des Badmintonverbands Rheinhessen-Pfalz geladen. Trotz durchwachsener Erfolge des Gastgebers sorgte die vollbesetzte Tribüne für eine gute Kulisse.

 

 

Rund 150 Zuschauer – vorwiegend Eltern und Betreuer der jungen Wettkampfteilnehmer – füllten am Sonntagvormittag die Tribüne der Schifferstadter Wilfried-Dietrich-Halle. Auf sieben Badminton-Plätzen traten zunächst die zwölf bis 14 Jahre alten Akteure in der Schüler-Bezirksliga gegeneinander an. Besonders lautstark wurde natürlich der Nachwuchs des gastgebenden BSC Schifferstadt angefeuert. Als Gruppenerster waren die Platzherren angetreten, verpassten jedoch nach einer 2:4-Niederlage gegen den BT Pirmasens die Qualifikation für das Verbandsendspiel.

„Leider hat es ganz knapp nicht gereicht“, meinte der ehemalige BSC-Vorsitzende Rainer Sold zum Abschneiden seiner Schützlinge. Immerhin setzten sich Max Erdelmeier, Louis Büber, Gabriel Schlosser und Katrin Neubauer im letzten Gruppenspiel gegen den ASV Landau 4:2 durch und erreichten damit den dritten Tabellenrang.

Ebenfalls mit einem Sieg und einer Niederlage beendete der Nachwuchs des TuS Neuhofen den letzten Blockspieltag. Nach einer 1:5-Pleite gegen FK Mardi Bellheim steigerten sich Maximilian Bardon, David Ziheng Wan, Saskia Hüll und Melissa Neumann im zweiten Spiel und fegten den SV Viktoria Herxheim mit 6:0 vom Platz.

Doch eigentlich war der sportliche Erfolg eher zweitrangig, wie Rainer Sold betonte: „Der Spaß am Badminton soll ganz klar im Vordergrund stehen. Die Kinder können zeigen, was sie gelernt haben und ihre Fähigkeiten weiter verbessern. Das ist die Hauptsache.“ Denn anders als beim Federball gehe es beim Badminton darum, „dorthin zu spielen, wo der Gegner nicht steht. Dafür ist ein geschicktes taktisches Vorgehen notwendig“, erklärt Sold.

Um das Spiel zu eigenen Gunsten gestalten zu können, sei viel Übung nötig. Deshalb bietet der BSC seit einem Jahr drei Trainingstermine für den Nachwuchs an. „Mindestens zweimal die Woche sollte schon trainiert werden, damit es eine positive Entwicklung gibt“, meint der Coach.

Nach dem Auftritt der jüngeren Altersklasse war die U19-Jugend in der Badminton-Verbandsliga an der Reihe. Auch die Jugendlichen im Alter zwischen 15 und 18 Jahren waren mit viel Eifer bei der Sache. Allerdings setzte es gleich im ersten Spiel eine herbe 0:8-Niederlage für den BSC gegen den TV Hechtsheim. Dank des abschließenden 4:4-Remis gegen den BV Kaiserslautern durfte sich die Schifferstadter Jugend dann ebenfalls über den dritten Tabellenplatz freuen. Leonard Manz und Jan Vornetran sowie Marius Glaser und Darius Triebs sorgten in dieser Begegnung mit ihren Siegen im Doppel für eine frühe Führung. Nele Schön und Sara Langknecht konnten im Damendoppel allerdings nicht an den Erfolg ihrer männlichen Kollegen anknüpfen.

Am Ende des Wettkampf-Tages zog schließlich auch BSC-Schriftführerin Eva Johann ein positives Fazit: „Dadurch, dass zwei Altersgruppen gespielt haben, war es ein sehr schönes Erlebnis sowohl für die jüngeren als auch für die älteren Akteure. Die Schüler konnten die Spiele ihrer Vorbilder anschauen und dadurch Motivation für sich selbst schöpfen. Für die Jugendlichen war es ein tolles Gefühl, vor einer großen Kulisse spielen zu dürfen.“

 

Ludwigshafen-Ticker