Radsport
Team Möbel Ehrmann will auch in Kuhardt wieder aufs Treppchen
Zweiter Platz in Kirrlach, Sieg in Offenbach, dritter Rang in Keltern. Die vergangenen drei Elite-Amateur-Rennen liefen wie nach Maß für Joshua Asel vom Roschbacher Team Möbel Ehrmann. Logisch, dass sich sein Teamchef Günther Danner für das anstehende Kriteriumsrennen in Kuhardt etwas ausrechnet: „Das ganze Team ist aktuell gut drauf. Kai Hliza ist in guter Form, Fabian Genuits Form wird nach seinem Ellenbogenbruch auch immer besser. Sie alle können Joshua Asel unterstützen, wenn es um den Sprint geht.“
Die Unterstützung seiner Teamkollegen wird Top-Sprinter Asel in Kuhardt auch brauchen. Denn die Kriteriumsspezialisten des allgäuischen Teams RSC Kempten schicken mit Dario Rapps und Moritz Augenstein die beiden Fahrer ins Rennen, die die Rennen in Kirrlach und Keltern gewinnen konnten. Dazu kommt Altmeister Andreas Mayr, mit dem in Kriterien immer zu rechnen ist. „Sie haben mehrere sprintstarke Fahrer und so die Möglichkeit zu variieren. Von uns kann da nur Asel dagegen halten. Wenn die Sprints dann noch von fünf Mann angefahren werden, da kommt man im Moment nicht dagegen an“, sagt Danner. Dennoch sei das Team positiv gestimmt zumindest einen Podestplatz herausfahren zu können. Mit sieben Mann will Möbel Ehrmann antreten.
Kurze Strecke gefällt nicht jedem
Sechs Fahrer gehen für das andere südpfälzische Team Bellheimer Silberpils an den Start. Zuletzt konnte vor allem Philip Straßer überzeugen, der in Kirrlach Vierter und in Offenbach Dritter wurde.
Der 900 Meter lange Kurs, der von der Elite 80 Mal gefahren werden muss, hat sich im Vergleich zum Vorjahr etwas geändert. Er führt nun nur noch zum Teil durch die Rülzheimer Straße, sodass diese nicht als meistbefahrene Straße des Ortes nicht komplett gesperrt werden und der Verkehr besser umgeleitet werden kann, wie der Vorsitzende des austragenden RSV Rülzheim betont. Durch die Kürze der Strecke müssten die Fahrer nach jeder Kurve schnell antreten, was vielen nicht unbedingt gefalle. „Die Kurventechnik ist wichtig, sonst verliert man schnell mal zwei bis drei Meter, die man wieder aufholen muss, und dann ist man schnell platt, wenn man kein Kriteriumsspezialist ist“, weiß der Vorsitzende. Aus dem Grund seien auch die Teilnehmerfelder nicht so groß. 39 sind für das Elite-Rennen gemeldet.
Rennen in Leimersheim fällt aus
Da der Renntag am Samstag stattfindet und es laut Dudenhöffer schwierig sei, Schüler- und Jugend-Rennen samstags zu planen, wird es nur vier Rennen geben. Um 13.30 Uhr starten die Masters zusammen mit den Elite-Frauen und den Juniorinnen. Zusammengenommen gehen 23 Fahrerinnen und Fahrer an den Start (Stand Dienstag) über 45 Kilometer an den Start. Um 14.45 Uhr starten über 54 Kilometer mit dem größten Starterfeld von 58 Fahrern. Da es kein Rennen der Juniorenklasse gibt, kann sich Dudenhöffer vorstellen, dass einige Junioren beim Amateurrennen mitfahren werden. Um 16.15 Uhr starten die Erste-Schritt- und Fette-Reifen-Rennen, ehe um 16.45 Uhr die Elite-Amateure über 80 Kilometer dran sind.
Der Renntag wird samstags ausgetragen, weil eigentlich vorgesehen war, dass der RSC Leimersheim am Sonntag seinen Renntag durchführt. Wie Dudenhöffer erfahren hat, musste der Verein die Veranstaltung aber wegen mangelnder Helferzahlen und fehlender Sponsoren absagen. Ein Schicksal, das dem RSV Rülzheim in Kuhardt noch nicht zu blühen scheint. „Wir haben hier jahrelang gute Arbeit gemacht. Das würdigen die Sponsoren auch. Der Sponsor des Hauptrennen, ITK-Engineering, ist ja ein Kuhardter, der uns schon immer gut unterstützt“, freut sich der Vorsitzende.