Schellweiler RHEINPFALZ Plus Artikel Parkplätze: Gemeinderat sagt Kostenbeteiligung zu

Um den Bau von Parkplätzen am Kindergarten in Konken ging es auch im Rat von Schellweiler. Da Kinder aus dem Ort die Kita besuch
Um den Bau von Parkplätzen am Kindergarten in Konken ging es auch im Rat von Schellweiler. Da Kinder aus dem Ort die Kita besuchen, wird sich die Gemeinde anteilsmäßig an den Kosten beteiligen.

An der Kita in Konken entstehen 13 Parkplätze. Da Kinder aus Schellweiler den Kindergarten besuchen, wird sich die Gemeinde Schellweiler an den Baukosten beteiligen.

Der Beigeordnete der Verbandsgemeinde Kusel-Altenglan, Roger Schmitt, erläuterte die Kostenplanung für die Neugestaltung des Parkplatzes an der Kindertagesstätte in Konken, die auch von Kindern aus Schellweiler besucht wird. In der Vergangenheit war dieses Thema bereits öfters im Gemeinderat diskutiert worden, weil laut Schmitt ein Protokoll unrichtig verfasst gewesen war. Er betonte, dass niemals eine Kostenbeteiligung seitens der Verbandsgemeinde Kusel- Altenglan angeboten worden sei. Die Trägerschaft der Kita liege allein bei der Ortsgemeinde Konken, die dafür auch das Baugelände kostenlos bereitgestellt habe. Inzwischen sind die endgültigen Kosten der fraglichen Baumaßnahme mit 19.362 Euro festgestellt worden. Schellweilers Anteil entsprechend der Einwohnerzahl belaufe sich auf 3858 Euro. Die 13 Parkplätze seien ausschließlich dem Personal der Kita und den besuchenden Eltern vorbehalten. Nach einer intensiven Diskussion war der Rat zur Übernahme der Kosten bereit.

Für die fünf Gewerke zum Anbau ans Dorfgemeinschaftshaus lagen Ortsbürgermeister Matthias Doll die Ergebnisse der Ausschreibungen vor. Die Angebotspreise lagen zum Teil erheblich unter den Kostenvoranschlägen. Für einen Gesamtbetrag in Höhe von knapp 80.000 Euro wurden alle Aufträge für die einzelnen Gewerke vergeben.

Ortsbeigeordneter Andreas Theobald informierte über die kritische Situation bei der Unterhaltung und Pflege der gemeindlichen Feld- und Waldwege. Wegen der erhöhten Gewichte der landwirtschaftlichen Fahrzeuge würden sie stärker belastet und bedürften deshalb intensiverer und aufwendigerer Bearbeitung. Dafür reichten aber die Wegebeiträge der Grundbesitzer von 9,50 Euro je Hektar landwirtschaftlicher Grundfläche überhaupt nicht aus. Dieser Satz gelte seit 2014. Da vielerorts in den Gemeinden Beträge bis zu 15 Euro erhoben würden, sollte sich jedes Mitglied bis zur nächsten Sitzung Gedanken wegen einer Erhöhung machen.

Theobald wies auch auf den Baumbewuchs am Dorfplatz hin. Anhand von Fotos erläuterte er die mangelnde Sorgfalt, die dort sichtbar sei. Immer wieder habe man die dort vorhandenen schnellwüchsigen Weiden gefällt, ohne allerdings die Stümpfe samt Wurzeln zu entfernen. Im Laufe der Jahre hätten diese wieder ausgeschlagen und so seien nun mehrstämmige Bäume entstanden, die die mangelnde Pflege deutlich zeigten. Er schlug vor, in Eigenleistung mit dem vollständigen Roden zu beginnen und als Ersatz langsam wachsende, verschulte junge Bäume zu pflanzen. Dieses Vorhaben wurde auch angenommen.

Doll informierte über die Mitteilung des Planers des Gemeinschaftshauses, für den Umbau die Schränke und die Theke abzubauen. Auch hierfür fanden sich freiwillige Helfer aus der Versammlung. Am vierten Advent und an Heiligabend werde der Musikverein im Dorf aufspielen.

x