Lauterecken
Lautertalstraße: Beginn der Arbeiten an der K 39 wohl erst im Frühjahr 2022
Der Kreis will die Kreisstraße 39 – inklusive der Cronenberger Straße in zwei Bauabschnitten sanieren. Das kostet Geld. Viel Geld. Insgesamt ist die Sanierung der Lautertalstraße mit 750.000 Euro veranschlagt, die Kosten, um die Cronenberger Straße zu erneuern, werden auf rund 610.000 Euro geschätzt. Von den Gesamtkosten von 1,36 Millionen Euro muss die Stadt 469.000 Euro für die Gehwege stemmen.
Der erste Bauabschnitt der Kreis-Maßnahme soll nahtlos an den Ausbau des städtischen Teils anschließen; sprich: Gebaut wird von der ABzweigung zur Cronenberger Straße bis zur EInmündung zur B 270. Wo möglich soll die Fahrbahn bis zur Bundesstraße 5,50 Metern breit werden, sagte Werner Giloy vom Planungsbüro Giloy & Löser, der die Planung am Donnerstag im Bau- und Liegenschaftsausschuss präsentierte. Im zweiten Abschnitt soll dann die Cronenberger Straße erneuert werden.
Auch die Gehwege müssen dringend saniert werden – soweit es überhaupt welche gibt. Der fehlt nämlich in manchen Streckenabschnitten komplett. Das soll sich mit dem Ausbau ändern. Für die Gehwege ist eine Breite von 1,50 Meter vorgesehen. Allerdings wird es vor allem in der Cronenberger Straße wegen hoher Böschungen nicht möglich sein, durchgehend auf beiden Seiten einen Gehweg zu haben. Abhilfe schaffen sollen einige Querungshilfen für Fußgänger, betonte Giloy.
Barrierefreie Bushaltestelle
Auch in der Lautertalstraße sollen an einigen Stellen Querungshilfen entstehen, beispielsweise in der Nähe des Penny-Marktes. Zudem soll die Bushaltestelle nach modernen Maßstäben und behindertengerecht ausgebaut werden. Dort würde der Gehweg teils so breit, dass es möglich wird, noch zwei Parkbuchten anzulegen. „Der Platz wird sinnvoll genutzt, Fußgängern und Autofahrern Rechnung getragen“, resümierte Bürgermeisterin Isabel Steinhauer-Theis.
Natalie Kriese erkundigte sich nach der geplanten Bauzeit. Das sei eine Frage, die man nicht fix beantworten könnte, betonten Giloy und Christoph Lambert vom Landesbetrieb Mobilität. Als Faustregel gelte, dass in einem Monat etwa 100.000 Euro verbaut werden können, schilderte Lambert. Während im Kreisausschuss vor einem Monat noch die Rede von einem Baubeginn im Herbst war, trat Lambert jetzt auf die Bremse. Das sei wenig realistisch. Er rechnet damit, dass zwar bis Herbst Baurecht besteht, allerdings erfolge erst dann die Ausschreibung, die rund drei Monate in Anspruch nehme. Er geht davon aus, dass „im zeitigen Frühjahr“ 2022 mit dem Baubeginn zu rechnen ist.
Info
Am Donnerstag, 24. Juni, 19 Uhr, findet in der Turnhalle der Grundschule eine Teileinwohnerversammlung zum Ausbau statt. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein negativer Corona-Test. Vollständig Geimpfte sowie genesene Personen sind von der Testpflicht ausgenommen.