Kreis Kusel Hells Alley 5 feiert Premiere im Saalong

Manuel Distler, Thomas Höring, Sebastian Joas, Manuel Lothschütz und Alexander Wemmert: Die Fans kennen die Fünf aus vielen Bands. Morgen, Samstag, feiert, seit Wochen ausgebucht, ihr neues Projekt in Schleppis Saalong in Schönenberg-Kübelberg Premiere. Es heißt Hells Alley 5 und steht für die härtere Gangart von Dio bis Iron Maiden.

„Ein Hammerbrett wird das“, sagt Manuel Distler, gerade rechtzeitig zum Auftritt von der grassierenden Grippe genesen, und meint erstens das Repertoire aus Klassikern der Hardrock- und Metalgeschichte. Bassist Distler, die Gitarristen Höring und Joas, Wemmert am Schlagzeug und Sänger Lothschütz greifen ausschließlich ins härtere Regal. „Best of Monsters of Rock“ umschreibt Distler, welche Hits und Perlen die Fünf unter anderem von Bands wie Acoustical Jam, Die Habachtaler, Operation Payback und, früher, Ironic, bekannten Musiker interpretieren. „Titel von Stars wie Dio, Manowar, Maiden und Journey“, zählt er auf. Letztere sind dank der Stimme von Lothschütz quasi ein Muss, kommen bei Hells Alley 5 aber neu arrangiert. Statt Keyboard klingen zwei Gitarren. Distler meint mit dem Hammerbrett aber genauso die Lichtshow. Ein Bandfoto gibt es noch nicht, aber optisch soll das Livepublikum morgen ein ganz besonderes Premierenerlebnis genießen. „Ein Azubi von einer befreundeten Firma aus Karlsruhe liefert bei uns sein Gesellenstück ab“, erzählt Distler. Eigens im Badischen nachgebaut wurde dazu die Saalong-Bühne. Hells Alley 5 ist nicht nur, was die fünf Musiker angeht, ein lokales Projekt aus dem südlichen Landkreis. Der Name nimmt Bezug auf die Höllengasse in Gries. Dort entstand im Probenraum von Thomas Höring die erste Demoaufnahme der Band. Geprobt wurde außerdem bei Distlers in Sand. Ein Jahr lang habe man „rumgesponnen“, sagt Distler. „Nach dem Motto: man könnte doch mal ...“ Auch wenn es in den Bandprojekten der Fünf nicht immer zum Ausdruck komme: „Wir stehen alle auf härteren Rock und haben das früher bei Ironic ja auch öfter gespielt. Ich glaube, dass so eine Band in der Region fehlt. Das ist die Musik von älteren Semestern, die früher zu jedem ,Monsters of Rock’ gefahren sind. Aber diese Musik wird heute kaum gespielt. Jedenfalls war der Run auf die Karten zur Premiere groß.“ Ein direkter Zusatzauftritt bei Schleppi scheiterte, weil der Saalong zu passenden Terminen bereits vermietet gewesen sei. „Es wird aber weitere Konzerte geben“, kündigt Distler an. Morgen heizt zunächst eine Vorband ein.

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