Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel Heimspiele für Schönenberg, Nanz-Dietschweiler und „Rowos“ in der Bezirksliga

Johannes Schell (Mitte), Trainer der TSG Wolfstein-Roßbach.
Johannes Schell (Mitte), Trainer der TSG Wolfstein-Roßbach.

Letzte Woche war für den TuS Schönenberg beim 0:3 gegen die SG Oberarnbach/Ob.-Ki./Bann nichts zu holen. Trainer Daniel Rensch ist trotz der Niederlage zufrieden mit der Zwischenbilanz. Im kommenden Heimspiel soll aber wieder gepunktet werden.

Der Aufsteiger aus der A-Klasse ist nun in der Bezirksliga angekommen. Von den bisher sechs absolvierten Ligapartien konnte der TuS insgesamt drei für sich entscheiden, dreimal gingen die Westpfälzer als Verlierer vom Feld. „Wir wissen jetzt, worum es geht, hier kann immer jeder jeden schlagen“, fasst Rensch seine bisherigen Erfahrungen zusammen.

In Oberarnbach taten sich die Schönenberger schwer. Auf schwierigem Geläuf kamen Sie nicht in Ihr Spiel herein. „Wir haben spielerisch kaum Lösungen gefunden und uns oft verrannt“, analysiert Rensch kritisch. Im ersten Abschnitt hätte die dominante Heimelf bereits höher führen können. Torwart Julian Germann war es zu verdanken, dass es zur Pause „nur“ 1:0 für die SG hieß. Auch nach dem Seitenwechsel konnte sich der TuS nicht durchsetzen und verlor verdient mit 0:3. „Wir müssen in der ein oder anderen Situation noch etwas erwachsener werden“, fasst Rensch rückblickend zusammen.

Wenig Erfahrung mit Gegner

Am Sonntag (16 Uhr) steht wieder ein Heimspiel an. Gegner ist die SG Mannweiler/Stahlberg/Dielkirchen. Mit der seit 2019 in der Bezirksliga spielenden Mannschaft hat der TuS als Aufsteiger nicht sonderlich viel Erfahrung. Dem Trainer geht es vor allem darum, wieder eine geschlossene Mannschaftsleistung zu zeigen. Im Optimalfall am Ende mit drei Punkten mehr auf dem Konto. „Es erwartet uns ein schweres Spiel, aber wir versuchen die Punkte bei uns zu behalten“, kündigt Rensch an.

Der SV Nanz-Dietschweiler liefert momentan ab: erst das starke 2:2 im Auswärtsspiel in Alsenborn , dann ein 3:1-Erfolg in Trippstadt. Gegen die TSG Trippstadt erwischte der SV einen schwachen Start. Durch einen individuellen Fehler lag Nanz-Dietschweiler bereits nach vier Minuten zurück. Daraufhin fand das Gästeteam aber besser rein, übernahm die Kontrolle und drehte nach der Pause die Partie. „Wir haben das dann ruhig und solide zu Ende gespielt“, erklärt SV-Trainer Fabian Lauder.

FCK Portugiesen beim SV im Kerwespiel zu Gast

Am Samstag (16 Uhr) hat der SV Nanz-Dietschweiler sein Kerwespiel. Dann sind die FCK Portugiesen zu Gast. Trainer Lauder schätzt den Gegner als sehr stark ein. „Mich wundert es, dass die bislang nur fünf Punkte haben“, erklärt er. „Fußballerisch sind die mindestens auf dem Niveau von uns.“ Viele Kicker bei den FCK Portugiesen seien am Ball sehr spielfreudig, dribbelstark und technisch enorm stark. „Eine Mannschaft, die oben mitspielen kann“, fasst Lauder zusammen. Von da her werde es bei sommerlichen Verhältnissen eine „harte Nummer“ werden.

Im Kader ändert sich nicht viel, lediglich Yannick Mahl stößt wieder zur Mannschaft dazu. Für das Kerwespiel ist die Mannschaft also vollständig. „Wir müssen viel Leidenschaft und Kampfgeist zeigen, um die drei Punkte zu holen.“ Viel Leidenschaft werden aber zumindest schon die zahlreich zu erwartenden Nanzdietschweilerer-Anhänger mitbringen.

„Rowos“ bislang mehr als im Soll

Es hat nicht sollen sein. Trotz guter Leistung unterlag die TSG Wolfstein-Roßbach am vergangenen Samstag im Spitzenspiel der Bezirksliga knapp mit 2:3 beim Tabellenführer SV Alsenborn. „Wir haben auch dort wieder eine gute Leistung gezeigt. Die Mannschaft hat eine top Einstellung an den Tag gelegt“, sagt Spielertrainer Johannes Schell rückblickend. Was ihn aber störte: Man musste weniger als 48 Stunden nach der erfolgreichen Partie bei der SG Rockenhausen/Dörnbach (7:0) in Alsenborn antreten, während der Gegner nach seinem Einsatz in der englischen Woche einen Tag mehr Pause hatte. „Das war nicht gut geplant und schon ein Nachteil. Insofern war das dann auch erklärbar, dass uns in Alsenborn am Ende etwas die Puste ausging“, so Schell.

Nun aber geht für die „Rowos“ der Blick nach vorne. Mit zwölf Punkten aus sechs Spielen und Tabellenplatz drei sieht man sich mehr als im Soll. Am Sonntag kommt die SpVgg Waldfischbach-Burgalben zum Aufsteiger. Der Gegner ist mit neun Punkten aus fünf Partien in die Saison gestartet. „Wir haben ein Heimspiel, wir sind weiterhin gut drauf. Gar keine Frage, dass das Ziel ein Heimsieg ist und wir unser Punktekonto weiter füttern wollen“, hofft Schell darauf, dass die torgefährlichste Offensive der Liga auch am Sonntag wieder zuschlägt.

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