Kusel RHEINPFALZ Plus Artikel Forstamt warnt: Genauer hinschauen bei Waldbesuchen

Vielfach sind auch Buchen, mit die häufigste Baumart in den Wäldern im Kreis, erkennbar geschwächt.
Vielfach sind auch Buchen, mit die häufigste Baumart in den Wäldern im Kreis, erkennbar geschwächt.

Gabi Kleinhempel, Leiterin des Forstamts Kusel, hat die Bürger zur Vorsicht gemahnt, die in den nächsten Wochen in den Wald gehen. Viele Bäume seien wegen der Dürren in den vergangenen drei Jahren geschwächt. Das erhöhe die Gefahr, dass im Herbst, speziell bei und nach Stürmen, Äste abbrechen oder gar Bäume umstürzen. „Das ist in jedem Jahr so, aber in diesem Jahr ganz besonders.“ Dieses Thema werde umso brisanter, je schlechter es dem Wald gehe.

Und der Forst könne nicht fortwährend den gesamten Wald im Kreis Kusel nach möglicherweise gefährdeten Bäumen durchsuchen. Sie bittet daher Waldbesucher speziell an Grillhütten oder Waldspielplätzen etwas genauer hinzuschauen – und bei einer erkennbaren Gefährdung diese dem Forstamt mitzuteilen.

Arbeiten entlang von Straßen

Kleinhempel kündigte im Gespräch mit der RHEINPFALZ zudem an, dass in den nächsten Wochen vermehrt Verkehrssicherungsmaßnahmen entlang von Straßen und Radwegen anstehen; so unter anderem im gesamten Reichenbachtal. Das könne sich zum Teil über mehrere Tage hinziehen. Das Forstamt werde aber größere Baumschnittaktionen vorab ankündigen, die den Verkehr stärker oder über längere Zeit behindern könnten.

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