Tennis
Erstes Erfolgserlebnis für Damen 40 der SG Waldmohr/Brücken/Schönenberg
Gleich drei Klubs braucht es, um bei den Damen 40 eine Spielgemeinschaft zu gründen. Das Dreigestirn von der SG Waldmohr/Brücken/Schönenberg ist jedoch kein ganz ungewöhnliches im Bereich der Tennisspieler in der Pfalz. Vielfältig schließen sich Vereine in den verschiedenen Seniorenspielklassen zusammen und nutzen so die Möglichkeit, in verschiedenen Altersklassen anzutreten.
Für die SG lief es in diesem Jahr noch eher unglücklich, denn so weit entfernt waren sie von den Siegen gar nicht, selbst mit den besten Teams konnte die Mannschaft von Kapitänin Heike Fries gut mithalten. Das 3:6 im ersten Spiel gegen den TC Mackenbach war noch die deutlichste Niederlage. Danach folgten gleich drei 4:5-Niederlagen in Serie. Gegen den TC-Rot-Weiß Kaiserslautern, den TC Rot-Weiß Neustadt II und den TC Freinsheim war die SG aus dem Westricher Bereich jeweils ganz nah dran, gewann in allen Partien nur einen Satz weniger, hatte jedoch jeweils knapp das Nachsehen.
Nun jedoch folgte der Grundstein und ein wichtiger Vorteil im Kampf um den Klassenverbleib. Der Sieg gegen Münchweiler brachte vor dem letzten Saisonspieltag die Möglichkeit, aus eigener Kraft den Klassenverbleib in der A-Klasse der Sechserteams zu schaffen.
Auf und Ab in den Einzeln
In den Einzeln gab es gegen das Team aus Münchweiler ein stetiges Auf und Ab. Alle Einzel hatten einen deutlichen Ausgang, endeten jeweils in zwei Sätzen. Miriam Huber, Heike Fries und Dagmar Mayer gestalteten ihre Einzel erfolgreich. „Es war ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen“, meinte Miriam Huber, die gegen Münchweilers Amarilda Lang mit 6:2 und 6:0 gewann. Mannschaftsführerin Heike Fries besiegte Simone Trappe mit 6:3, 6:0, während Dagmar Mayer mit 6:0 und 6:3 gegen Marion Cronauer erfolgreich den Platz verließ. Sabine Drum war im zweiten Durchgang gegen Münchweilers Andrea Zinßius nochmal nah dran, unterlag nach einem 2:6 im ersten Satz, jedoch mit 4:6 im zweiten Durchgang.
Unerwartet deutlich ging es dann in den Doppeln vonstatten. „Wir haben alle drei Doppel souverän gewonnen. Was uns gestärkt hat, war der Gedanke an den Klassenerhalt, und der starke Teamzusammenhalt“, erklärt Miriam Huber, die sich über den ersten Saisonsieg freute. Martina Grimm/Sabine Drumm siegten gegen Andrea Zinßius und Kerstin Wadle (6:2, 6:2), im Anschluss machten Miriam Huber und Susanne Omlor den Sieg mit einem 6:4, 6:0-Erfolg gegen Daniela Braun/Susanne Gabriel perfekt. Heike Fries/Dagmar Mayer siegten nach engem ersten Satz gegen Elvira Seeliger und Brigitte Stegner mit 7:6, 6:3.
Remis reicht am letzten Spieltag
„Wir sind mächtig stolz auf unsere Leistung heute“, freut sich Huber deren Team nun mit einem Remis gegen den TC Weiß-Rot Speyer II am letzten Spieltag der Saison den Klassenverbleib auf dem vorletzten Rang sichern kann, weil Speyer ein weitaus schwächeres Match-Verhältnis (10:26) gegenüber der SG Waldmohr/Brücken/Schönenberg (21:24) aufzuweisen hat. So könnten der Spielgemeinschaft aus den drei Tennisclubs doch noch die knappen Niederlagen zugute kommen. Umgekehrt wird es jedoch dann schwer, wenn die SG die Partie gegen die Domstädter verlieren sollte, weil diese mit ihrer abschließenden Partie gegen Freinsheim noch einen weiteren Pfeil im Köcher haben.