Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel Bezirksliga: TuS Schönenberg hofft auf bessere Zeiten

 Schönenbergs Nils Eckfelder (rechts) läuft hier Alya Diallo von der TSG Wolfstein-Roßbach hinterher. Während der TuS Schönenber
Schönenbergs Nils Eckfelder (rechts) läuft hier Alya Diallo von der TSG Wolfstein-Roßbach hinterher. Während der TuS Schönenberg am Sonntag bei den FCK-Portugiesen in der Bezirksliga noch mal ranmuss, haben die »Rowos« ihr Spiel gegen die SG Mannweiler ins neue Jahr verlegt.

Fussball: Auch wenn der TuS Schönenberg die bittere Niederlage im Abstiegsduell mit Palatia Contwig noch nicht richtig verdaut hat, steht für ihn schon die nächste Partie in der Bezirksliga auf dem Programm: am Sonntag bei den spielfreudigen FCK-Portugiesen.

Das Kellerduell in der Bezirksliga Westpfalz verlief ganz und gar nicht nach dem Geschmack des TuS Schönenberg. Der TuS verspielte als Tabellenvorletzter zu Hause eine 1:0-Führung gegen das Liga-Schlusslicht SV Palatia Contwig, verlor am Ende mit 1:2 und verpasste es, den Bock umzustoßen. Nach der Niederlage steht Schönenberg mit 13 Zählern nun nur noch einen Punkt vor Aufsteiger Contwig. Sechs Punkte fehlen zum ersten Nichtabstiegsplatz. Am Sonntag (15 Uhr) geht es für den TuS auf den Kunstrasenplatz der spielfreudigen FCK-Portugiesen am Fröhnerhof. Für die Schönenberger sicherlich keine leichte Aufgabe.

Auf Keeper Stavridis war Verlass

„Im ersten Abschnitt haben wir uns nicht viel genommen“, blickt der TuS-Medienbeauftragte Timmy Weiß zurück. Beide A-Klassen-Aufsteiger wollten im Abstiegskampfduell der Bezirksliga Westpfalz gewinnen. Die besseren Aktionen gehörten aber Contwig. Doch auf Schönenbergs Schlussmann Nikolaus Stavridis war Verlass, er bewahrte sein Team immerhin den 0:0-Halbzeitstand.

Nach Wiederanpfiff drehte der TuS auf. Ihm gehörten die Feldvorteile, und somit ging auch die 1:0-Führung durch Daniel Welsch in der 61. Spielminute in Ordnung. Doch fünf Minuten später folgte dann ein bitterer Gegenschlag – und zwar wie aus dem Nichts: Irgendwie sprang der Ball im eigenen Strafraum an Schönenbergs Joshua Arnold und von dessen Körper aus dann ins Tor. Weis bewertete diesen Treffer als „Pingpong-Tor“. Mit dem Treffer bekam Contwig Aufwind und drehte drei Minuten später die Partie auf 2:1. „Das ist alles sehr bitter gelaufen“, räumt Timmy Weis ein. Denn mit der Führung im Rücken gehörte die Partie von da an den Gästen, letztlich ging die 1:2-Niederlage auch in Ordnung.

Acht Niederlagen in Folge

Trotz des Sieges bleibt Contwig immer noch auf dem letzten Tabellenplatz. Schönenberg nimmt den Rang eine Etage darüber ein. Aber die Negativserie setzte sich damit weiter fort: Die letzten acht Ligapartien verlor der TuS. Und daran konnte der neue Trainer Konni Weis bislang nichts ändern. Es wird also Zeit für eine Trendwende. Am Sonntag gibt es dafür die nächste Möglichkeit. Aber der Gegner ist wie so oft kein Leichter. „Die FCK-Portugiesen sind nicht unbedingt ein Geschenk“, bewertet Weis. Er sei verwundert, dass der kommende Gegner bisher zu Hause nicht so abgeliefert habe wie auswärts. Denn er rechnet mit einer sehr offensivstarken Truppe, die Ambitionen hat, oben mitzuspielen.

Die Stimmung in der Mannschaft des TuS Schönenberg war nach dem jüngsten Rückschlag gegen Contwig etwas geknickt. Das Team wollte den Negativtrend in dieser Partie eigentlich unbedingt beenden und scheiterte. Aber die Mannschaft glaubt immer noch an sich selbst. „Wir wissen um unsere Qualitäten“, betont Weis. Und er kündigt abschließend an: „Es werden auch noch bessere Zeiten kommen.“

„Rowos“ stimmen Spielverlegung zu

Das Bezirksliga-Spiel der TSG Wolfstein-Roßbach gegen die SG Mannweiler/Stahlberg/Dielkirchen, das ursprünglich auch am Sonntag hätte angepfiffen werden sollen, wurde unterdessen auf Bitten der Gäste ins neue Jahr verlegt. Die SG Mannweiler hätte personell arg zu kämpfen gehabt, um überhaupt eine Mannschaft zu stellen. Die Kontrahenten haben sich darauf geeinigt, die Begegnung am 10. Februar um 14.30 Uhr in Wolfstein nachzuholen.

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