Ramstein-Miesenbach RHEINPFALZ Plus Artikel Joachim Felka ist neuer Erster Stadtbeigeordneter

Schwört den Amtseid: Joe Felka übernimmt die Aufgabe als Erster Beigeordneter der Stadt Ramstein-Miesenbach.
Schwört den Amtseid: Joe Felka übernimmt die Aufgabe als Erster Beigeordneter der Stadt Ramstein-Miesenbach.

17 der 23 anwesenden Stadtratsmitglieder in Ramstein-Miesenbach stimmten dafür, dass Joachim Felka neuer Erster Stadtbeigeordneter wird. Die Wahl war notwendig geworden, da der bisherige Amtsinhaber, Ludwig Linsmayer, im September gestorben war.

„Das ist ein riesiger Vertrauensvorschuss“, kommentiert Joachim, genannt Joe, Felka seine Wahl zum Ersten Beigeordneten der Stadt Ramstein-Miesenbach im Gespräch mit der RHEINPFALZ. Der 63-Jährige, der als Einziger für das Amt kandidierte, weiß, dass er in große Fußstapfen tritt, die sein Vorgänger Ludwig Linsmayer hinterlassen hat. „Ramstein war sein Leben“, sagt Felka, der selbst zwar nicht aus der Stadt stammt, aber seit 1995 dort zuhause ist. Als Berufssoldat bei der Nato kam der gebürtige Essener und in Bad Sobernheim Aufgewachsene damals in die Westpfalz.

In Vereinen und als Marktmeister ist er seit 20 Jahren in seiner neuen Heimat engagiert. In die Kommunalpolitik stieg er aber erst nach seiner Pensionierung 2012 ein. Stadtratsmitglied ist der zweifache Vater und dreifache Großvater seit 2014 für die Christdemokraten, im Verbandsgemeinderat sitzt er seit 2019. In beiden Gremien wirkt er auch in jeweils zwei Ausschüssen mit.

Drei Geschäftsbereiche

Thomas Layes, der Fraktionsvorsitzende der CDU im Ramsteiner Stadtrat, bezeichnete ihn vor der Abstimmung im Stadtrat als „Hans Dampf in allen Gassen“, sagte aber auch, „er ist einer, auf den man sich verlassen kann“.

Dieses in ihn und seine Fähigkeiten gesetzte Vertrauen möchte Felka nun rechtfertigen. Drei Geschäftsbereiche hat er zu betreuen: die Stadtgärtnerei, das Friedhofswesen sowie die Liegenschaften der Stadt. „Ich werde mich mit aller Kraft in die neue Aufgabe einarbeiten“, verspricht er und hofft, mit seinem Wirken zum Wohl der Stadt beitragen zu können. Sein Mandat im Stadtrat will er Anfang der kommenden Woche niederlegen, dem Verbandsgemeinderat wird er weiterhin als Abgeordneter angehören.

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