Bruchmühlbach-Miesau RHEINPFALZ Plus Artikel Feuer im Penny-Markt wurde vorsätzlich gelegt

Der Großbrand vom 7. März von oben: Mit einer Drohne hat die Feuerwehr ihren Einsatz am Penny-Markt dokumentiert.
Der Großbrand vom 7. März von oben: Mit einer Drohne hat die Feuerwehr ihren Einsatz am Penny-Markt dokumentiert.

Zum Großfeuer im Bruchmühlbacher Penny-Markt am 7. März hat der Brandsachverständige nun sein Gutachten vorgelegt. Der Experte kommt zu dem Ergebnis: Es war Brandstiftung.

„An einer rückwärtigen Stahltür des Marktes wurden Hebelspuren festgestellt“, berichtet die Leitende Oberstaatsanwältin Iris Weingardt aus Zweibrücken auf RHEINPFALZ-Anfrage, was in der Expertise steht. Das Gitter an einem Fenster neben dieser Tür sei herausgebrochen worden. „So gelangten der oder die Täter ins Innere des Gebäudes.“ Soweit durch den Brand überhaupt noch feststellbar, seien weder Geld noch Waren oder andere Gegenstände gestohlen worden. Der Brand wurde laut Staatsanwaltschaft im hinteren Bereich der Metzgerei, die sich ebenfalls im Penny-Markt befand, gelegt. Hinweise auf den oder die Täter lägen bisher nicht vor.

Durch das Feuer wurde der erst 2015 an der Kaiserstraße eröffnete Discounter in der Nacht zum 7. März weitgehend zerstört. Zurück blieb eine verkohlte Ruine. Den Schaden schätzte die Polizei im März auf rund fünf Millionen Euro.

Wie Bürgermeister Erik Emich am Dienstag auf Anfrage mitteilte, ist das Gebäude samt Bodenplatte kürzlich abgerissen worden. „Auch der Bauschutt ist beseitigt.“ Geplant ist ein Neubau an gleicher Stelle und „in mindestens gleicher Größe“. Auch Bäckerei und Metzgerei seien wie gehabt als Ergänzung des Sortiments vorgesehen. Wann der Penny wieder öffnet, konnte Emich nicht sagen.

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