handball RHEINPFALZ Plus Artikel TuS Dansenberg II: In den Heimspielen darf nicht viel anbrennen

Bereit für die neue Saison in der Oberliga: die zweite Mannschaft des TuS Dansenberg.
Bereit für die neue Saison in der Oberliga: die zweite Mannschaft des TuS Dansenberg.

Die zweite Mannschaft des TuS Dansenberg darf sich nach der aufgrund der Corona-Pandemie vorzeitig abgebrochenen Spielzeit weiterhin in der Oberliga beweisen. Das Ziel des Teams von Trainer Sebastian Wächter, das am Freitag um 20 Uhr mit einem Auswärtsspiel bei den VTV Mundenheim in die neue Saison startet, ist der Klassenverbleib.

Die Liga wurde in zwei Staffeln unterteilt. Für Dansenberg stehen insgesamt 14 Spiele auf dem Programm. Der Tabellenletzte jeder Staffel steigt am Ende der Saison automatisch ab. Sollte sich die Anzahl der Absteiger am Ende der Runde erhöhen, zum Beispiel weil eine Mannschaft aus dem Südwesten in die Oberliga absteigt, wird dieser in einem Hin- und Rückspiel zwischen den Vorletzten der beiden Staffeln ermittelt. Für die zweite Mannschaft der Westpfälzer bedeutet dies, dass sie in ihrer achtköpfigen Gruppe am besten gleich zwei Mannschaften hinter sich lassen muss, um den Klassenerhalt zu sichern.

Ambitionierter Aufsteiger

Der Aufsteiger in die Dritte Handball-Bundesliga wird zwischen den ersten beiden Mannschaften jeder Staffel ermittelt, wobei der Tabellenerste jeweils im Hin- und Rückspiel auf den Tabellenzweiten der anderen Staffel trifft. Die beiden Sieger ermitteln dann den Meister. Die ersten beiden Plätze in der Dansenberger Staffel werden wohl die HF Illtal, die VTZ Saarpfalz, der TV Offenbach und die VTV Mundenheim unter sich ausmachen. Aufsteiger TV Homburg hat ebenfalls ambitionierte Pläne. Hinzu kommen die HSG Völklingen und die HSG Eckbachtal. Obwohl die Dansenberger in der vergangenen Saison mit großem Verletzungspech zu kämpfen hatten und einige Leistungsträger über Monate hinweg ausfielen, gelang es der Truppe, zwei Mannschaften hinter sich zu lassen. Der Rückstand auf den Tabellenzwölften Worms betrug bei Abbruch der Saison nur einen Punkt.

Die chronische Auswärtsschwäche konnte durch couragierte Auftritte in eigener Halle kompensiert werden. Während die Dansenberger in der Fremde ohne Erfolgserlebnis blieben, sammelten sie zu Hause fleißig Punkte und konnten mit dem 26:23-Erfolg gegen die HF Illtal einen echten Überraschungscoup landen. Bei insgesamt nur sieben Heimspielen darf gegen die unmittelbaren Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt in eigener Halle auch dieses Jahr nicht viel anbrennen, wenn die junge Dansenberger Mannschaft weiterhin viertklassig bleiben will.

Viele talentierte Spieler

Die Schwarz-Weißen verfügen über eine Vielzahl talentierter Spieler, die sich mit guten Leistungen für den Drittligakader des TuS empfehlen wollen. Das Durchschnittsalter der Mannschaft beträgt knapp 22 Jahre. Routinier Sebastian Benkel (36) fungiert ab dieser Saison als Co-Trainer, wird aber auch als Standby-Spieler zur Verfügung stehen. Toptorjäger Marco Holstein hat nach einer überzeugenden Runde den Sprung in den Drittligakader geschafft. Mannschaftskapitän Jannik Grunau wird aus beruflichen Gründen kürzertreten und in der dritten Mannschaft am Ball bleiben. Neu an Bord ist Pascal Theuer. Der 21-jährige Student kommt von der HSG Worms, soll am Kreis für Entlastung sorgen und das Abwehrzentrum stabilisieren. Gleich zwei neue Gesichter finden sich auf der Torhüterposition wieder. Norman Becker rückt aus dem Verbandsligateam in den Oberligakader, und Benedict Haubeil stößt vom SV 64 Zweibrücken zum TuS. Gemeinsam mit dem Dansenberger Urgestein Markus Seitz sollen sie ein starkes Torhütertrio bilden.

Mit Philipp Becker (Dansenberg III) rückt ein junger Rückraum-Allrounder nach. Der 20-jährige Felix Dettinger aus dem Dansenberger Drittligateam ist mit einem Doppelspielrecht ausgestattet und soll sooft wie möglich die Fäden im Spielaufbau ziehen. Komplettiert wird der Kader durch die A-Jugendspieler Henry Hofmann, Jan Simgen, Tim Lambrecht und Tobias Kurz.

So Spielen sie

Dansenberg II: Seitz/Becker/Haubeil (Tor), M. Dettinger, Simgen, T. Holstein, Bold, Kurz, Bohm, Jung, Theuer, Schulze, Lambrecht, Wächter, Lamotte, Becker, Hofmann, F. Dettinger, Jusufbegovic. Trainer: Sebastian Wächter

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