Fussball
Spiel des Tages: Bruchmühlbacher wollen Buchenlocher stoppen
Der FV Bruchmühlbach ließ zuletzt mit einem Auswärtssieg beim FC Otterbach aufhorchen. Eiskalt nutzten dort Dominik Semar, Michael-Orlando Rheinfrank und Habib Sokoli ihre Torchancen, und so stand es am Ende 3:0 für den FVB. „Ein verdienter Sieg“ sei das gewesen, sagt der Bruchmühlbacher Trainer Uwe Scharbach, dessen Mannschaft damit einen perfekten Start in die Abstiegsrunde hinlegte. Dieser gelungene Auftakt dürfte beim FVB die Hoffnung auf einen besseren zweiten Saisonteil geweckt haben; im ersten schafften es die Schützlinge von Uwe Scharbach nicht, sich einen Platz in der Meisterrunde zu sichern. „Wir hatten große personelle Probleme und konnten die Ausfälle nicht kompensieren“, blickt der Saarländer zurück, der im vorigen Sommer beim FVB als Coach einstieg und der in den verbleibenden Spielen seine Mission erfüllen will: den FVB vor dem Abstieg zu bewahren.
Ein Sieg am Sonntag (15 Uhr) über die TSG Kaiserslautern würde die Scharbach-Truppe einen weiteren Schritt nach vorne bringen, weg von den Abstiegsplätzen. „Aber“, sagt der Trainer, „die TSG ist sehr gut in die Abstiegsrunde gestartet, und so erwarte ich ein schweres Spiel.“ Zuversichtlich stimmt ihn die Partie in Otterbach, zumal danach keine Verletzten zu beklagen waren, und so tippt er auf einen 3:1-Sieg seiner Elf.
Aber nicht nur beim FV Bruchmühlbach herrscht Zuversicht. Auch bei der TSG Kaiserslautern, die nach zwei Siegen mit breiter Brust antreten dürfte. Den ersten Dreier fuhren die Buchenlocher im Auftaktspiel beim FK Clausen ein (2:1), und am vergangenen Wochenende legten sie zu Hause gegen die SG Rieschweiler II mit 3:1 nach. „So könnte es weitergehen“, sagt Stephan Schwarz, der als Coach der TSG großen Anteil an diesen Erfolgen hat. In der Winterpause übernahm er die Mannschaft und bereitete sie, wie man jetzt sieht, gut auf den entscheidenden Saisonteil vor.
Wie für seinen Kollegen Uwe Scharbach zählt für ihn in dieser Runde nur der Ligaverbleib. Das ist aber nicht die einzige Gemeinsamkeit der beiden Trainer. „Wir sind befreundet“, sagt Schwarz und erzählt von der gemeinsamen Zeit beim SV Niederauerbach. Als Schwarz dort spielte, war Scharbach Co-Trainer von Peter Rubeck. Als Tabellenzweite mit 18 Punkten sollten die Abstiegssorgen der Lauterer eigentlich nicht mehr allzu groß sein. Aber Schwarz traut der Tabelle nicht. „Sie ist undurchsichtig“, sagt er und spielt damit auf die unterschiedliche Anzahl der gespielten Partien an. So stehen für seine Mannschaft schon zehn Spiele zu Buche, dagegen beim FVB nur deren sieben. Stephan Schwarz erwartet am Sonntag einen intensiven Kampf, spricht von einem „Fifty-fifty-Spiel“ und sieht sein Team am Ende mit 2:1 vorne.