Nachspielzeit RHEINPFALZ Plus Artikel FV Ramstein bleibt in der Fußball-Bezirksliga auf Erfolgskurs

In der Bezirksliga sorgt er mit seinem Team für Furore: Jonas Jung, der Spielertrainer des FV Ramstein (im blauen Trikot). Hier
In der Bezirksliga sorgt er mit seinem Team für Furore: Jonas Jung, der Spielertrainer des FV Ramstein (im blauen Trikot). Hier im Duell mit Marco Pfeiffer vom SV Mackenbach.

Der FV Olympia Ramstein ist ein bemerkenswerter Aufsteiger. Die Mannschaft von Spielertrainer Jonas Jung zeigt in der Fußball-Bezirksliga keine Angst vor den Platzhirschen.

Sie macht einfach so weiter, wie sie sich in der vergangenen Saison in der A-Klasse präsentiert hat: Sie eilt von Sieg zu Sieg. Am Wochenende kannte sie kein Pardon mit dem VfB Reichenbach. Glatt mit 4:0 besiegte sie den Landesliga-Absteiger und erfreute ihre Anhänger mit einem schönen Sieg im Kerwespiel. Unter den Torschützen war natürlich auch wieder Jonas Jung, der mit seiner spielfreudigen Elf den siebten Sieg im achten Spiel feierte und souverän die Tabelle anführt. Der Abstand auf den Ligazweiten Kirchheimbolanden ist mittlerweile auf satte acht Punkte angewachsen. „Wir haben einen Lauf“, sagt Horst Cherdron, der beim FV Ramstein das Amt des Vorstandsvorsitzenden Öffentlichkeitsarbeit bekleidet, und macht der Mannschaft ein dickes Kompliment. „Sie hat ein klasse Spiel gezeigt.“ Das mussten auch die Anhänger der Gästemannschaft einsehen, die nach dem Führungstor der Heimelf, Allen Horoz traf in der 27. Minute, „schnell verstummten“.

Horst Cherdron war auch am fünften Spieltag unter den Zuschauern, als der FV Ramstein das Spitzenspiel beim SV Nanz-Dietschweiler bestritt und mit 1:0 gewann. Danach wurde in einem Einwurf der RHEINPFAlZ das Verhalten am Spielfeldrand gegenüber dem Schiedsrichtergespann getadelt. Auch „ein paar Verantwortliche“ auf der Gästeseite seien darunter gewesen, stand da zu lesen. Dem widerspricht Horst Cherdron und betont, dass es „keine Verantwortlichen des FV Olympia Ramstein, sondern Fans“ gewesen seien.

SV Rodenbach Dramatischer Kampf

Der Landesligist SV Rodenbach bot seinen Fans im Heimspiel gegen den TSC Zweibrücken einen dramatischen Kampf mit Happy End. Dabei zeigten die Rodenbacher, was in den letzten Minuten eines Fußballspiels noch möglich ist. Nachdem sie eine 2:0-Führung verspielt hatten, stand es nach gut einer Stunde 2:2. Das Spiel schien auf der Kippe zu stehen. Doch Peter Degen, der Vorstand des SVR, blieb ruhig. „Ich hatte das Gefühl, dass wir das Spiel noch gewinnen.“ Und sein Gefühl sollte ihn nicht trügen. In der 88. Minute gelang Norman Klug „aus dem Gewühl heraus“ das 3:2, und sein Teamkollege Nikolas Nußbaum erhöhte in der vierten Minute der Nachspielzeit noch auf 4:2. „Der Wille, das Spiel zu gewinnen, war einfach da“, sagt Degen und spricht von einem „verdienten Sieg“. Es war der vierte in Folge, mit dem die Rodenbacher ihren zweiten Tabellenplatz behaupteten.

Fatihspor Kaiserslautern Tolle Aufholjagd

Ein Hartplatzwunder gelang Fatihspor Kaiserslautern gegen die zweite Mannschaft des VfR Kaiserslautern. Dieses B-Klassen-Duell schien schon in der ersten Halbzeit gelaufen zu sein. Lag doch die Fatihspor-Truppe da schon ziemlich aussichtslos mit 1:5 zurück. Doch Rainer Gregorowitsch gab das Spiel noch nicht verloren. Der langjährige Trainer von Fatihspor ließ nach der Pause vier neue Spieler auflaufen und leitete damit die Wende ein. Dass das Heimteam die tolle Aufholjagd schaffte, hatte wohl auch mit den Gästen zu tun. Die hätten nämlich eine gewisse Überheblichkeit im zweiten Durchgang an den Tag gelegt, so Gregorowitsch. „Sie dachten wohl, sie schlagen uns 10:1.“ Daraus wurde nichts. Nachdem Mazlum Caliskan in der 81. Minute den umjubelten Ausgleichstreffer zum 5:5 erzielt hatte, fehlte nicht viel, und Fatihspor hätte das Spiel noch gewonnen. Aber das blieb den aus allen Siegesträumen gerissenen Erbsenbergern dann doch erspart.

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