Leichtathletik
Etwas mehr als 100 Starter bei der 24. Auflage des Nanstein-Berglaufs
Während beim Marathon in Berlin am vergangenen Wochenende die Weltrekordzeit fiel, als der Kenianer Eliud Kipchoge nach 2:01:09 Stunden das Ziel erreichte, geriet die Rekordzeit beim Nanstein-Berglauf nicht ins Wanken. Weit weg war der Sieger vom Streckenrekord, den mit 24:13 Minuten bei den Herren Jonas Lehmann im Jahr 2017 lief. Auch die von Melanie Noll gelaufene Rekordzeit (28:33 Minuten) geriet nicht in Gefahr.
Lokalmatador Andre Bour Dritter
Diesmal siegte Marcel Job vom TV Maikammer in 26:57 Minuten. Deutlich vor dem Zweiten Gunnar Baar (ohne Verein/28:01 Minuten) erreichte er das Ziel an der Burg Nanstein. Den dritten Rang belegte Lokalmatador Andre Bour (Bodymed Center Ramstein/28:23). Als beste Frau kam Simone Raatz (ASC Darmstadt) mit einer Zeit von 30:32 Minuten ins Ziel und verwies Regina Rieger (TV Maikammer/34:00) und Marion Raab (VT Contwig/34:21) auf die Plätze zwei und drei.
Erfolgreiche Titelverteidigung
„Die Siegerzeit ist auch erst mal egal. Wir sind froh, dass wir den Lauf nach der langen Corona-Pause wieder so gut umsetzen konnten“, meinte Lucas Bambach, der Vorsitzende der LLG Landstuhl. Froh sei er gewesen, dass man die Strecke so gut habe präparieren können. „Der Wald war schon gekennzeichnet. Aber wir haben es mit Sägemehl ganz gut hinbekommen und die Strecke renntauglich gemacht“, sagte Bambach. Begeistert sei er dennoch von der Zeit im Frauenfeld gewesen. „Simone Raatz ist schon ein bekannter Name hier in der Umgebung. Sie kam nicht aus dem Nichts. Man sieht auch, wie deutlich ihr Vorsprung vor den Verfolgern war“, erklärte Lucas Bambach nach der erfolgreichen Titelverteidigung der Siegerin im Wettbewerb der Frauen.
Im nächsten Jahr wieder im Frühjahr
Als typisch sah Bambach auch die Struktur des Teilnehmerfeldes an. „Es ist immer wieder zu sehen, dass bei den 18- bis 30-Jährigen wenige Teilnehmer am Start sind. Das hatten wir auch so erwartet, und das ist auch bei ganz vielen anderen Läufen so“, sagte der LLG-Vorsitzende, der künftig wieder auf die Teilnehmerzahlen der Vor-Corona-Jahre hofft. Sein Plan sei es, dass der Lauf im kommenden Jahr wieder zum üblichen Termin, also im Frühjahr, durchgeführt wird. „Das passt dann auch besser in den Berglaufkalender. Der September war der etwas weniger gute Termin. Da häufen sich die Läufe“, so Bambach, der bald schon wieder in die intensive Planung eines weiteren Laufs der LLG geht. „Der Weihnachtsmarktlauf findet schon am 27. November statt. Da bekommen die Helfer bald schon wieder Post“, sagte Bambach und zeigte sich erfreut über die Anzahl und das Engagement der Helfer beim Nanstein-Berglauf.