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Freitag, 24. Februar 2017 Drucken

Kaiserslautern

TU verbessert sich auf Platz drei

Deutschlandweiter Gründungsradar

Betreibt Gründungsförderung: die Technische Universität Kaiserslautern. Seit 2009 gibt es ein Gründungsbüro. ( FOTO: VIEW)

Die TU Kaiserslautern hat sich beim deutschlandweiten Hochschulranking zur Gründungsförderung des Stifterverbands der Deutschen Wissenschaft verbessert. Das hat die Universität gestern mitgeteilt.

 

Sie belegt im Gründungsradar in der Kategorie „Mittlere Hochschulen mit weniger als 15.000 Studierenden“ den dritten Platz. Der Gründungsradar wird vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft in Zusammenarbeit mit der Heinz Nixdorf Stiftung durchgeführt. Gefördert wird er durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Die TU Kaiserslautern setze beim Transfer von Forschungsergebnissen auf Gründer, die mit ihrer Idee den Schritt in die Selbstständigkeit wagen, sagte Professor Arnd Poetzsch-Heffter, Vizepräsident für Forschung und Technologie an der TU Kaiserslautern. Das gute Abschneiden sei umso bemerkenswerter, als dass die TU im Gegensatz zu den Erst- und Zweitplatzierten keine öffentlichen Fördermittel erhalte, um Gründungsstrukturen auf dem Campus zu etablieren.

In den vergangenen Jahren haben rund 80 Firmen als Ausgründungen der TU, der Hochschule Kaiserslautern und den Kaiserslauterer Forschungseinrichtungen den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt.

Bereits seit 2009 gibt es das Gründungsbüro der TU Kaiserslautern und der Hochschule Kaiserslautern. Es zielt darauf ab, Gründungspotenziale systematisch zu erschließen und insbesondere aus Forschungsergebnissen nachhaltige Geschäftsideen zu entwickeln.

Das Team des Gründungsbüros steht jungen Unternehmen in der Vorgründungsphase beratend zur Seite. Außerdem bietet es regelmäßig Seminare und Veranstaltungen an, um Start-ups das nötige Wissen mit auf den Weg zu geben.

Darüber hinaus soll auf dem Campus der TU eine Gründerkultur entstehen. Nicht nur in den Vorlesungen und Seminaren der Wirtschaftswissenschaften, sondern auch in den Naturwissenschaften und der Technik sollen Studierende die Möglichkeit haben, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. „Jeder soll sich im Laufe seines Studiums wenigstens einmal mit dem Gedanken befassen, ein unternehmerisches Projekt zu verfolgen oder ein eigenes Unternehmen zu gründen“, so Bernhard Schu, Leiter des Gründungsbüros.

Der Gründungsradar wurde erstmals 2012 vom Stifterverband erstellt. Hierbei werden Hochschulen und Universitäten nach ihren Leistungen in der Gründungsförderung gefragt. In der Kategorie „Mittlere Hochschulen mit weniger als 15.000 Studierenden“ wurden 37 Universitäten und Hochschulen gelistet. Platz eins belegte die Leuphana Universität Lüneburg, dahinter auf Platz zwei landete die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.

|red

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