Handball
Pfalzliga: SG Lambsheim/Frankenthal verliert Kellerduell gegen Mutterstadt/Ruchheim
Aufgrund eines Eingriffs war Trainerin Elena Scharfenberger lange nicht einsatzbereit. Saskia Leßmann übernahm für sie interimsmäßig die Betreuung der Pfalzliga-Damen der SG Lambsheim/Frankenthal. Am Sonntag war Scharfenberger wieder in der Halle. Allerdings als Zuschauerin auf der Tribüne. Und was sie sah, gefiel ihr gar nicht.
„Die Mädels befinden sich in einem mentalen Loch. Damit verbauen sie sich selbst mögliche Erfolge. Doch wir werden gemeinsam daran arbeiten, damit wir das möglichst schnell hinter uns lassen“, meinte Scharfenberger. Sie musste mit ansehen, wie ihre Schützlinge gar nicht erst ins Spiel fanden. In der Abwehr habe die Absprache nicht gestimmt, in der Regel seien die Gastgeberinnen einen Schritt zu spät gekommen.
Kein Spiel über die Außen
Im Angriff habe sie einige Lichtblicke erkannt. Doch die guten Möglichkeiten, das bisher punktlose Schlusslicht über die Außen zu knacken, seien nicht genutzt worden. Stattdessen habe es der Rückraum oft „mit dem Kopf durch die Wand“ versucht. „Meine Mannschaft war zu langsam, es wurde zu viel gestanden. So kann man keinen Druck auf den Gegner aufbauen.“
Dabei war die SG in der ersten Halbzeit lange dran an den Gästen. Als Isabel Unger auf 8:9 verkürzte, kam Hoffnung auf einen Punktgewinn bei der SG auf. Doch dann setzten sich die Gäste sukzessive ab.
Maximiliane Geibel verletzt raus
„Wir müssen nur den Knoten zum platzen bringen, dann haben wir in der Rückrunde durchaus die Chance, unsere Lage deutlich zu bessern“, sagte Scharfenberger. Sie bleibt trotz der misslichen Lage optimistisch: „Es waren bisher erst zwei Partien dabei, in denen wir wirklich unterlegen waren.“
Doch leichter wird es kaum, zumal Maximiliane Geibel bereits nach vier Minuten verletzt vom Feld musste. Ob sie länger fehlt, ist noch unklar. „Klar waren die Mädels heute frustriert, vielleicht hatten sie sich auch zu viel vorgenommen. Es ist einfach zu wenig gelungen. Und das hat uns runtergezogen.“
Nächster Gegner ist am Samstag die HSG Dudenhofen/Schifferstadt. Beim Neunten muss die SG fast schon gewinnen, wenn sie sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen will. Die kurzfristig ausgefallene Partie gegen die HSG Lingenfeld/Schwegenheim wird am 16. April (18 Uhr) nachgeholt.
Zur Sache
Spiel der „Gekkos“ abgesagt
In der Handball-Oberliga der Herren ist das Duell „Drachen“ gegen „Gekkos“ kurzfristig abgesagt worden. Gastgeber HSG Worms hatte wegen eines positiven Corona-Tests die Verantwortlichen der HSG Eckbachtal um Verlegung gebeten, wie Eckbachtals Trainer Thorsten Koch berichtet. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest. „Die Partie muss aber bis 28. Februar gespielt sein, da bis dahin die Hinrunde beendet sein soll“, erläutert Koch. Die Partie gegen Dansenberg II wird am 27. Januar in Dirmstein nachgeholt, das Spiel gegen den TV Mülheim ist auf den 27. Februar gelegt worden.