Winnweiler RHEINPFALZ Plus Artikel Wieder Diskussion um „Fischerhüttwiese“

Hier soll ein Seniorenheim entstehen.
Hier soll ein Seniorenheim entstehen.

In seiner jüngsten Sitzung hat sich der Gemeinderat Winnweiler erneut mit dem Bebauungsplan „Fischerhüttwiesen“ beschäftigt, wo neben Wohnbebauung auch eine Senioreneinrichtung entstehen soll. Vor allem die Fraktion der Grünen habe Nachbesserungen gefordert, informierte Bürgermeister Rudolf Jacob (CDU) im Nachgang zur Sitzung.

Winnweiler hat 13.100 Einwohner, daraus errechnen Statistiker einen Bedarf von 188 Pflegeplätzen in der Nordpfalzgemeinde. Aktuell gibt es 67. Weitere 90 sollen jetzt entstehen. Diese Zahlen hatten der Bauträger Römerhaus und Römergarten Seniorenresidenzen im vergangenen Jahr auf den Tisch gelegt, als er seine Plänen für die Fischerhüttwiesen vorstellte. In der jüngsten Ratssitzung ging es darum, den Bebauungsplanentwurf anzunehmen und damit die frühzeitige Beteiligung der Behörden und der Bürger in die Wege zu leiten.

In Winnweiler plant die Römerhaus GmbH neben der Seniorenresidenz, die etwa 50 bis 60 Arbeitsplätze neu schaffen werde, Wohnhäuser zu bauen. Auf den Fischerhüttwiesen sollen vier Wohnhäuser entstehen, die Römerhaus teilweise vermieten, teilweise vermarkten wolle, so hatte Michael Straub, der Geschäftsführer des Unternehmen das Projekt Ende 2020 präsentiert. Während die Wohnhäuser direkt an der Straßen „An den Hopfengärten“ stehen werden, wird die Seniorenresidenz im 90 Grad Winkel dazu errichtet und mittels einer Stichstraße erschlossen.

Für die Seniorenresidenz werden 27 Parkplätze geschaffen, für jede Wohneinheit in den Mehrfamilienhäusern zwei Parkflächen. Vor allem Matthias Luft (Grüne) habe sich für mehr Parkplätze am Seniorenheim ausgesprochen, er habe 40 Stellflächen gefordert, informierte Jacob. Allerdings habe der Grüne seine Forderung nicht durchsetzen können. Acht Ratsmitglieder hätten für Lufts Antrag gestimmt, neun dagegen, zwei Ratsmitglieder enthielten sich.

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