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Donnerstag, 21. März 2019 - 20:02 Uhr Drucken

Bad Dürkheim-Ticker

Bad Dürkheim: Nach tödlichem Unfall Lieferverkehr im Fokus der Ermittler

Aufgrund der Sperrung war am Mittwoch ein Bus in die Wasserhohl abgebogen und unter einer Eisenbahnunterführung steckengeblieben. (Foto: Franck)

Die Unfallstelle in der Mannheimer Straße. Foto: Franck

Die Unfallstelle in der Mannheimer Straße. Foto: Franck

 

Nach dem tödlichen Unfall in der Mannheimer Straße am frühen Mittwochabend in Bad Dürkheim haben die Dürkheimer Polizei und die Staatsanwaltschaft Frankenthal intensive Ermittlungen aufgenommen. Gesucht wird ein roter Lastwagen, vermutlich mit ausländischem Kennzeichen. Ein 89-jähriger Fußgänger war am Mittwoch gegen 17.30 Uhr in der Mannheimer Straße vom Gehweg auf die Fahrbahn geraten und von einem vorbeifahrenden Laster erfasst worden. Der Senior starb noch an der Unfallstelle. Möglicherweise war der gehbehinderte Mann auf dem Bürgersteig gestrauchelt. Der Lkw fuhr weiter in Richtung A 650. „Es ist nicht auszuschließen, dass der Fahrer den Unfall nicht bemerkt hat“, sagte der Leiter der Dürkheimer Polizeiinspektion, Thomas Jung, am Donnerstag. Die Polizei leitete wegen des Verdachts auf Unfallflucht sofort die Fahndung ein.

Erste Hinweise gehen ein



Am Donnerstag gingen laut Jung erste Hinweise ein. Ein Lastwagen wurde daraufhin kontrolliert. Es habe sich aber herausgestellt, dass das Fahrzeug nichts mit dem tödlichen Unfall zu tun hat. Für die Ermittler liegt die Vermutung nahe, dass es sich bei dem gesuchten roten Lastwagen mit Auflieger oder Anhänger um Zulieferverkehr handeln könnte. Kontrolliert würde auch der Baustellenverkehr in der Stadt. „Es ist ein erheblicher Aufwand, aber wir sind zuversichtlich, dass unsere Ermittlungen erfolgreich sein werden“, sagte Jung.

Bus bleibt in Unterführung stecken



Aufgrund der Sperrung wegen des Unfalls in der Mannheimer Straße war am Mittwoch gegen 17.50 Uhr ein Bus in die Wasserhohl abgebogen. Der 26-jährige Fahrer ignorierte die im unteren Teil wegen der Eisenbahnunterführung geltende Höhenbeschränkung und blieb dort mit seinem Fahrzeug stecken. Da es sich um einen mit Erdgas betriebenen Bus handelte, befanden sich im oberen Teil des Fahrzeugs Gasflaschen, wie Peter Strube-Vogt, stellvertretender Leiter der Dürkheimer Polizeiinspektion, auf Anfrage berichtete. Diese seien jedoch nicht beschädigt worden. Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr ließen die Luft aus den Reifen und schalteten die Hydraulik des Busses aus, sodass dieser die Unterführung wieder verlassen konnte. Den Sachschaden am Bus beziffert die Polizei auf 2500 Euro.

 

|spk

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