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Mittwoch, 31. Januar 2018 - 17:44 Uhr Drucken

Pfalz-Ticker

Jeff Strasser muss erkrankt pausieren: Michael Frontzeck ab Donnerstag FCK-Trainer

Er kommt nach Lautern: Michael Frontzeck. Foto: DPA

Er kommt nach Lautern: Michael Frontzeck. Foto: DPA

Der 1. FC Kaiserslautern wird nach RHEINPFALZ-Informationen am Donnerstag Michael Frontzeck (53) als neuen Cheftrainer vorstellen. Der gebürtige Mönchengladbacher springt in die Bresche, weil Jeff Strasser wegen Herz-Rhythmusstörungen, Folge einer verschleppten Grippe, eine Pause von vier bis sechs Wochen einlegen muss. Vom FCK gibt es noch keine offizielle Bestätigung von Frontzecks Verpflichtung.

Strasser sagt Ja



Strasser hat das Engagement Frontzecks nach RHEINPFALZ-Informationen begrüßt. Er kennt und schätzt seinen Nachfolger aus gemeinsamen Gladbacher Tagen; Strasser war Spieler, Frontzeck Co-Trainer. Strasser wird in einigen Wochen zu 100 Prozent wieder hergestellt sein. Er sagt aber auch, dass diese Pause zu lange ist, dass der Verein ab sofort einen neuen Cheftrainer braucht.

„Werde zu 100 Prozent gesund“



„Das ist eine schwierige Situation für mich. Ich würde am liebsten schon heute wieder trainieren, aber ich muss auf die Ärzte hören und akzeptieren, dass dies derzeit nicht vernünftig ist“, heißt es in einer persönlichen Erklärung Strassers, die der FCK veröffentlichte: „Das ist nicht einfach für mich, schließlich bedeutet mir der FCK und diese Aufgabe sehr viel und ich bedauere es sehr, dem FCK in den nächsten Wochen nicht helfen zu können. Aber ich habe auch eine große Verantwortung gegenüber meiner Frau, meinen Kindern und meiner Gesundheit. Erfreulich ist, dass die Ärzte sehr zuversichtlich sind, dass ich nach einigen Wochen wieder vollständig genesen bin und ich nach der mir verordneten Zwangspause sicherlich meinen Weg als Trainer weitergehen werde.“ Jeff Strasser weiter: „Für mich ist wichtig, dass ich wieder zu 100 Prozent gesund werde und dieser Vorfall keine bleibenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen nach sich zieht. Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals für die vielen Genesungswünsche bedanken, die mich in den vergangenen Tagen erreicht haben. Auch wenn mein Ausfall glücklicherweise nicht lang andauern wird, so ist jeder Tag Abwesenheit zu lang. Der FCK muss deshalb die Interessen des Vereins wahren und eine zeitnahe Lösung für die Trainerposition finden. Gerne werde ich mich mit dem neuen Trainer austauschen, wenn dieser das wünscht. Wichtig wird sein, dass alle, auf dem Spielfeld und daneben, in den nächsten Wochen und Monaten alles geben, damit der FCK die Klasse hält!“

Notzon: Gesundheit hat Vorfahrt



„Das Wichtigste für uns ist, dass Jeff Strasser wieder komplett gesund wird. Gerne hätten wir ihn möglichst schnell wieder als FCK-Trainer an der Linie gesehen, doch seine Gesundheit steht in diesem Fall natürlich über allem. Wir waren die ganze Zeit in enger Abstimmung mit Jeff Strasser und treffen diese Entscheidung gemeinsam mit ihm. Wir werden zeitnah eine Entscheidung über die Folgeregelung treffen“, so FCK-Sportdirektor Boris Notzon.

Bader schätzt Frontzeck



Martin Bader, ab Donnerstag Sportvorstand des FCK, arbeitete bei Hannover 96 mit Trainer Michael Frontzeck zusammen, der dort am 21. Dezember 2015 zurückgetreten ist. Bader schätzt Frontzeck, den ehrlichen Arbeiter. Der sah den FCK bei der 1:3-Schlappe in Regensburg live im Stadion. Er weiß, was auf ihn zukommt!

Der sechste Coach in einer Runde



Nach Norbert Meier, den Interimsgespann Bugera/Paula, Strasser und Nothelfer Hans Werner Moser ist Frontzeck der dann schon sechste FCK-Coach in dieser Spielzeit. Am Sonntag (13.30 Uhr) gastiert der FCK bei Eintracht Braunschweig.

|zkk

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