Literatur RHEINPFALZ Plus Artikel Der Krieg im Gedicht (Teil 3): Eichendorffs „Waffenstillstand der Nacht“

Eine Büste des Dichters im Deutschen Eichendorff-Museum in Wangen im Allgäu.
Eine Büste des Dichters im Deutschen Eichendorff-Museum in Wangen im Allgäu.

Es ist Krieg, mitten in Europa. Wieder einmal. Der Kontinent hat so unfassbar viele Kriege erleben müssen, dass das auch nicht spurlos an der Literatur vorbeigegangen ist. Die Kriegslyrik ist ein eigenes Genre, das versucht, in Worte zu fassen, was nicht in Worte zu fassen ist. Dem Romantiker Joseph von Eichendorff (1788 bis 1857) gelingt in seinem Gedicht „Waffenstillstand der Nacht“ Erstaunliches: Er spendet Trost und Hoffnung.

Im Weltbild der Romantiker ist eigentlich für die Banalität des Bösen kein Platz. Der Krieg ist allenfalls eine ferne Erinnerung, wird in geschichtsphilosophischen Schriften unter Umständen

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