FUSSBALL SWFV-Trainer-Dauerbrenner Günter Jansen ist tot

Günther Jansen 2015 in Haßloch mit Torsten Lieberknecht, einem seiner Lieblingsspieler.
Günther Jansen 2015 in Haßloch mit Torsten Lieberknecht, einem seiner Lieblingsspieler. Foto: KUNZ

Er war für viele Spieler nicht nur ein Trainer. Er war ein väterlicher Freund. Günter Jansen war über Jahrzehnte Verbandssportlehrer im Südwestdeutschen Fußballverband (SWFV). Am Sonntag ist Jansen 87-jährig in Edenkoben gestorben.

Günter Jansen hat eine Epoche geprägt“, würdigt Hans-Dieter Drewitz, der SWFV-Präsident, den beherzten Ausbilder. Edenkoben wurde für Jansen zur Heimat. Seinem Nachfolger Heinz-Jürgen Schlösser war Jansen ein guter Ratgeber. „Die Art und Weise wie er mich an die Aufgabe herangeführt hat, war vorbildlich“, sagt Schlösser dem Ziehvater Dank.

Pokalsieger mit Gladbach

Günter Jansen war in seiner aktiven Karriere ein sehr guter Torhüter, der in der großen Zeit des VfR Frankenthal von 1952 bis 1954 das VfR-Tor hütete. Dann ging’s zum 1. FC Köln, 1957/59 folgte der Wechsel zu Borussia Mönchengladbach. Im Tor der „Fohlen“ erlebte er 1960 die Krönung der Karriere mit dem Gewinn des DFB-Pokals durch ein 3:2 gegen den Karlsruher SC.

Der Spielerversteher

Als Trainerausbilder und als Auswahltrainer des SWFV war Jansen ein Dauerbrenner. „Er war ein Mensch mit einer unheimlichen Ausstrahlung. Faszinierend, ihn zu erleben“, sagt Torsten Lieberknecht, der in der Südwestauswahl Jansens Kapitän war. Jansen war ein Spielerversteher.

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