Handball
Kommentar: Gensheimers unglückliches Ende
Uwe Gensheimer war mehr als eine Dekade der prägende Handballspieler auf der Linksaußen-Position. Er war ein toller Kapitän. Seine Nationalmannschaftskarriere endet unglücklich. Bei den Olympischen Spielen sah er im Spiel gegen Argentinien die Rote Karte, weil er beim Siebenmeter Torhüter Juan Bar am Kopf traf. Und das ausgerechnet im 200. Länderspiel! Seinen Platz verlor er an Marcel Schiller.
Unglücklich verlief generell seine Laufbahn im deutschen Team. Gensheimer war nie so dominant und herausragend wie bei den Rhein-Neckar Löwen. Als die deutsche Mannschaft 2016 den Europameistertitel holte, fehlte er verletzt, ein paar Monate später holte er mit dem Team bei den Olympischen Spielen in Rio Bronze.
Die Nationalmannschaft verliert mit Uwe Gensheimer eine großartige Persönlichkeit. Auch Hendrik Pekeler wird der Mannschaft fehlen, der Kieler war jüngst der wichtigste Akteur. Was für ein Verlust!