Sport FCK-Rücktritte: Neuanfang am Rande des Abgrunds

Über den Dächern seiner Stadt: Patrick Banf in seinem Büro in seiner Firma.
Über den Dächern seiner Stadt: Patrick Banf in seinem Büro in seiner Firma. Foto: KUNZ

Tabula rasa – die Führungskrise beim Fußball-Drittligisten 1. FC Kaiserslautern ist eskaliert. Die drei verbliebenen Aufsichtsräte Patrick Banf, Jochen Grotepaß und Bruno Otter haben gestern Abend ihren Rücktritt erklärt. Es gibt nun Wahlen und eine außerordentliche Jahreshauptversammlung. Die ordentliche JHV am 20. Oktober findet nicht statt.

Otter, Grotepaß und Banf scheiden mit ihrem Rücktritt zugleich aus dem Beirat der 1. FC Kaiserslautern Management GmbH aus, die die Geschicke der Profifußball-Abteilung der Roten Teufel lenkt. Das Trio will seine Entscheidung nicht als „Hinschmeißen“ verstanden wissen. Der bisherige Vorsitzende des Beirats Patrick Banf sagt: „Getroffen haben wir die Entscheidung letztlich im Interesse des 1. FC Kaiserslautern. Wir wollen einen Beitrag dazu leisten, dass wir mit einem von der Mitgliederversammlung demokratisch neu legitimierten Aufsichtsrat, der für einen Aufbruch stehen sollte, nach vorne gewandt die wichtigen Zukunftsfragen des FCK gemeinsam und in einer konstruktiven Art und Weise gelöst bekommen.“