Handball RHEINPFALZ Plus Artikel Das Motto der Spanier: Weiter, immer weiter

Gedeón Guardiola.
Gedeón Guardiola.

Besuch bei Gedeón Guardiola in der Mixedzone des Zimny Stadion Ondreja Nepelu am Montagabend nach dem 28:24-Sieg der spanischen Mannschaft gegen Bosnien-Herzegowina. Es war das letzten Vorrundenspiel der Spanier, sie holten in der Gruppe E den ersten Platz und sind heute (18 Uhr) der Gegner der deutschen Mannschaft. „Wir sind zufrieden, wir haben unser erstes Spiel, in die Hauptrunde zu kommen, erreicht“, sagte der 37-jährige Abwehrchef der RHEINPFALZ. „Gegen Schweden, das war ein großer Sieg. Es war ein hartes Spiel, aber unsere Leistung war richtig geil. Unsere neuen Spieler haben es bisher gut gemacht“, meinte Guardiola. Nach den Olympischen Spielen hatte auch Spanien einen Umbruch, fünf neue Spieler sind in Bratislava in der erfolgsverwöhnten Mannschaft dabei. Aufgehört haben Raul Entrerrios, Daniel Sarmento und Julen Aguinagalde, Viran Morros, Guardiolas kongenialer Partner im Abwehrzentrum, fehlt ebenfalls. „Wir haben noch einen großen Block an älteren Spieler“, betonte Guardiola.

Spanien ist bei der EM der Titelverteidiger, holte den EM-Titel schon 2018 in Kroatien. Bei den Olympischen Spielen nahm Spanien die Bronzemedaille mit nach Hause. Wie sieht es denn aus mit dem Hattrick? „Wir wissen, dass das richtig schwer wird, es ist noch ein langer Weg bis dahin“, meinte Guardiola.

Spanien ist bei großen Turnieren der Dauergegner der deutschen Mannschaft. Zuletzt gab es nur Niederlagen. Bei den Olympischen Spielen hieß es am Ende 27:28, bei der Weltmeisterschaft in Ägypten 28:32. Vor zwei Jahren in Trondheim gab es eine 26:33-Klatsche. Der letzte Sieg gegen Spanien datiert von der Heim-WM 2019, aber da ging es um nichts mehr. Unvergessen das EM-Finale 2016 in Krakau, als Deutschland 24:17 triumphierte.

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