Eishockey RHEINPFALZ Plus Artikel Adler setzten Siegesserie gegen Augsburg fort

Adler Markus Eisenschmid wird von Steffen Tölzer bedrängt.
Adler Markus Eisenschmid wird von Steffen Tölzer bedrängt.

Die Adler Mannheim haben ihre Siegesserie in der Deutschen Eishockey-Liga mit dem 4:3 (1:2, 1:1, 1:0, 1:0) nach Verlängerung bei den Augsburger Panthern fortgeschrieben. Erneut war Matthias Plachta der Siegtorschütze in der „Overtime“. Geglänzt hatte über die 60 Minuten jedoch ein anderer Adler-Akteur.

Brendan Shinnimin, Neuzugang aus Växjö in Schweden, zeigte in einer Reihe mit Stefan Loibl und Markus Eisenschmied eine grandiose Leistung und erzielte alle drei Adler-Tore in der regulären Spielzeit. „Unsere Reihe war heute sehr gut. Ich bin froh darüber getroffen zu haben“, sagte Shinnimin.

In den ersten 20 Minuten bestimmten seine Adler das Spiel. Tore schossen zunächst jedoch nur die Gastgeber. In der vierten Minute traf Neuzugang Spencer Abbott zum 1:0. Mannheim rannte an und kam zu guten Chancen durch Wolf, Smith und Plachta. Doch keiner der drei Topstürmer traf ins Tor. Augsburgs Adam Payerl zeigte ihnen wenig später, wie man es richtig macht. Der Rechtsaußen erzielte das 2:0 für die Panther. Vorausgegangen war ein Fehlpass Denis Reuls im eigenen Drittel. Die Adler ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken und kamen durch Shinnimin zum 1:2 (18.).

Shinnimin macht Hattrick perfekt

Früh im zweiten Drittel stellte Augsburgs Andrew Leblanc jedoch den alten Abstand wieder her (25.). Die Mannheimer zeigten sich erneut unbeeindruckt und hatten ihrerseits mehr vom Spiel. In dieser Phase scheiterte Larkin in Unterzahl an Augsburgs Schlussmann Keller. Besser machte es Brendan Shinnimin elf Minuten später, als ihm nach Eisenschmids Vorarbeit aus dem Slot das 2:3 (36.) gelang. Nur drei Minuten später traf Eisenschmid den Pfosten.

Die Adler bestimmten weiter das Geschehen auf dem Eis und hatten viele Chancen. Eine davon nutzte Shinnimin in der 46. Minute zum 3:3. Wenig später hatte Elias die Chance, die Adler in Führung zu schießen, doch er traf nur das Gestänge. Und so mussten die Adler wieder in die „Overtime“, die Matthias Plachta mit einem Kontertor nach Thomas Larkins Vorarbeit beendete.

So spielten sie

Augsburger Panther: Keller - Lamb, Tölzer; Sezemsky, Rogl; Magnus Eisenmenger, Bergman, Kharboutli - Abbott, Stieler, Trevelyan; Payerl, Clarke, Sternheimer; Kristo, LeBlanc, Hafenrichter; Miller, Lambacher, Maximilian Eisenmenger

Adler Mannheim: Endras - Krupp, Larkin, Krupp; Reul, Wirth, Lehtivuori - Plachta, Bast; Wolf; Schütz, Smith, Krämmer; Shinnimin, Loibl, Eisenschmid; Brune, Elias, Klos

Tore: 1:0 Abbott (Stieler) 3:30, 2:0 Payerl (Clarke) 16:21, 2:1 Shinnimin (Loibl) 17:41, 3:1 LeBlanc (Bergman) 24:41, 3:2 Shinnimin (Eisenschmid) 35:10, 3:3 Shinnimin (Loibl) 45:13, 4:3 Plachta (Larkin) 62:15 - Strafminuten: 4/8 - Beste Spieler: Abbott, Kristo - Shinnimin, Eisenschmid, Loibl - Schiedsrichter: Schrader (Dorsten)/Hunnius (Berlin)

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