Handball RHEINPFALZ Plus Artikel Zweibrücker SV-Damen eingestellt auf körperbetontes Spiel in Osthofen

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„Die Wundertüte!“ Das sagt Rüdiger Lydorf, Trainer der Oberliga-Handballerinnen des SV 64 Zweibrücken über den kommenden Gegner, die TG Osthofen. Am Sonntag sind die Zweibrückerinnen in Osthofen zu Gast (Anwurf: 16 Uhr).

Wundertüte, weil Osthofen corona-bedingt seit dem 16. Januar nicht mehr gespielt hat. „Es gibt also keine Informationen, kein aktuelleres Videomaterial“, bedauert Lydorf. Die Gegneranalyse hat in der Vorbereitung auf das Spiel daher eher grundsätzlichen Charakter und enthält viel Spekulatives. „Wir gehen davon aus, dass Mona Schmitt wieder spielt“, sagt Lydorf. Schmitt, Dreh- und Angelpunkt im TG-Spiel, hatte im Hinspiel gefehlt. Sie saß wegen eines groben Fouls eine Sperre von drei Spielen ab. Zu den Gewissheiten für das SV-Team gehört: Osthofen bevorzugt in jedem Fall einen körperbetonten Handball. „Darauf können wir uns ganz sicher einstellen“, weiß Lydorf.

SV-Torfrau Daphne Huber im x-ten Frühling

Er geht davon aus, dass er mit der Mannschaft, die zuletzt viel Selbstvertrauen durch das Unentschieden gegen den Tabellenführer Ottersheim sammelte, in Osthofen antritt. Es war ein Remis der Sorte erinnernswert. Das 16:16 im Hinspiel gegen Osthofen dagegen war ein Unentschieden der Kategorie: besser vergessen. „Wir haben in dem Spiel Chancen ausgelassen, die gereicht hätten, um zwei Spiele zu gewinnen“, erinnert sich Lydorf. Die damals fehlende Treffsicherheit haben die Zweibrückerinnen zwischenzeitlich gefunden. Auch die Abwehr, hinter der SV-Torhüterin Daphne Huber gerade ihren x-ten Frühling erlebt, wie ein Fachmann nach Hubers guter Vorstellung gegen den Spitzenreiter feststellte, hat sich zuletzt enorm stabilisiert.

„Wir müssen das, was wir gegen die Südpfalz-Tiger gezeigt haben, wieder abrufen“, fordert der SV-Trainer. Dass Osthofen (bei bisher nur elf Spielen) aktuell Tabellen-14. ist, hat für den SV-Coach wenig Aussagekraft. Zweibrücken hat es bereits auf 15 Partien geschafft und sich ein kleines Punktepolster erarbeitet. „Das reicht aber noch nicht, um sich darauf auszuruhen“, mahnt Lydorf.

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