Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel SVN Zweibrücken: Lust und Last eines Pokalauftritts

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„ Meine Mannschaft und ich, wir sind ein bisschen im Zwiespalt“, sagt Andreas Hergert, Trainer des SVN Zweibrücken. Sein Team, Spitzenreiter der A-Klasse West, komplettiert am Dienstag ab 19.30 Uhr das Viertelfinale im Bitburger-Kreispokal Pirmasens/Zweibrücken, gegen den Drittplatzierten der A-Klasse Ost, Gruppe B, den Hilster SV.

Einerseits, findet Hergert, sei das Pokalspiel derzeit ein Last. „Die englische Woche, die vielen Verletzten und Kranken, die Temperaturen“, zählt der 35-jährige Schlosser bei Tadano auf, auch mit Blick auf das Spiel am kommenden Wochenende beim SV Großsteinhausen. Auf der anderen Seite stünde man natürlich mit einem Sieg auch im Verbandspokal der kommenden Saison, „und hätte dann ein geiles Heimspiel“. Daher sei in seiner Mannschaft sicher keiner dabei, der nicht absolutem Willen in das jetzige Pokalspiel gehe. Vor allem nicht nach 2:4-Niederlage am Wochenende beim SV Martinshöhe.

„Die sind schon gut, das ist eine Top-Mannschaft aus der anderen A-Klasse. Die werden wir bestimmt in der Aufstiegsrunde wiedersehen“, sagt Hergert über den Gegner Hilster SV. Während seine Mannschaft bisher 29 Punkte sammeln konnte, haben die Hilster Kicker 22 Zähler für ihr Punktekonto ergattert. Beim SVN fehlt Kapitän Martin Schmitt, „aber wir werden schon nahezu unsere Bestbesetzung auf den Platz bringen“, sagt Hergert.

SC Busenberg im Halbfinale

Bereits am Donnerstagabend hatte der B-Klasse-Zweite SC Busenberg mit einem in der Verlängerung herausgeschossenen 5:3-Erfolg gegen den Zweiten der A-Klasse West, die SG Waldfischbach/Burgalben, vor 110 Zuschauern das Halbfinale im Fußball-Kreispokal erreicht. Es sei ein Spiel mit gleichen Spielanteilen auf beiden Seiten gewesen, berichtete Gäste-Spielleiter Gerhard Strütt. Entscheidend sei ein sehr umstrittener Foulelfmeter für Busenberg gewesen, den Sebastian Epp in der 107. Spielminute zum 4:3 verwandelte.

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