Schließen x

Anmelden

»Registrieren     »Passwort vergessen

Montag, 29. April 2019 Drucken

Zweibrücken Land

Wanderwege und Bolzplatz

Dietrichingen: Beigeordnete Ulrike Vogelgesang peilt Bürgermeisteramt an

Von Paul H. Kreiner

Ulrike Vogelgesang

Ulrike Vogelgesang ( Foto: Moschel)

Seit fünf Jahren ist sie bereits die Stellvertreterin von der Dietrichinger Bürgermeisterin Andrea Henner. Jetzt will Ulrike Vogelgesang selbst das Zepter in die Hand nehmen. Wohin sie die Gemeinde Dietrichingen innerhalb von fünf Jahren führen will, darüber will sie sich noch nicht festlegen. Vorstellungen hat sie allerdings.

„Ich denke spontan an Wanderwege und an einen Bolzplatz“, sagt Vogelgesang im Gespräch mit der RHEINPFALZ. Sie freue sich aber über alle Vorschläge, die von den Dietrichingern kommen. „Ich bin für alles offen“, versichert die 33-Jährige.

Wichtig für Vogelgesang ist eine enge Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat, in dem sie als erste Beigeordnete ohnehin bereits mitwirkt. Sie wolle keine Entscheidungen im Alleingang treffen. Die Entscheidung zur Kandidatur habe Vogelgesang nicht spontan gefällt. „Ich bin von vielen darauf angesprochen worden, ob ich es machen will und habe mir das lange durch den Kopf gehen lassen“, berichtet die Bürgermeister-Kandidatin.

Vogelgesang ist Dietrichingerin durch und durch und lebt schon ihr ganzes Leben (mit eine kurzen Unterbrechung) in der Gemeinde. „Mein Herz hängt einfach an Dietrichingen“, erklärt Ulrike Vogelgesang. Die Justizvollzugsbeamtin erwartet derzeit mit ihrem Lebensgefährten ihr erstes Kind.

In ihrer Freizeit ist sie gerne an der frischen Luft. „Ich hab einen Hund, mit dem ich gerne laufen gehe“, erzählt Vogelgesang. Zudem ist sie oft bei ihren Eltern, die einen Bauernhof haben, wo sie sich um die Tiere kümmert. „Zudem bin ich auch gerne sportlich unterwegs“, sagt Vogelgesang. Joggen und Fahrradfahren nennt sie in diesem Zusammenhang. Außerdem hat sie Interesse am Fußball. Besonders oft ist sie beim SV Großsteinhausen. „Das kommt wahrscheinlich durch meinen Vater“, sagt die Dietrichingerin.

Zwei Frauen an der Spitze der Gemeindeführung – wie aktuell in Dietrichingen – ist im Zweibrücker Land übrigens einzigartig.

Zweibrücken-Ticker