Speyer RHEINPFALZ Plus Artikel Porträt: Basketballerin Diala

Miriam Diala
Miriam Diala

Seit dieser Spielzeit läuft Miriam Diala in der 2. Bundesliga für TSV Towers Speyer-Schifferstadt auf. In sieben Einsätzen gelangen ihr durchschnittlich sechs Punkte und vier Rebounds: gute Werte für einen 16-jährigen Liganeuling.

„Der Wechsel zu den Towers war, das Beste was ich machen konnte“, sagt Diala: „Es war der nächste Schritt, um mich als Basketballerin weiterzuentwickeln.“ Vor zehn Jahren entdeckte sie ihren Sport: „Mein großer Bruder hat Basketball gespielt. Da hat mich das natürlich auch interessiert“, sagt die Heidelbergerin, die bei der SG Kirchheim begann.

Ziel Weltmeisterschaft

Der Höhepunkt ihrer Karriere war die Teilnahme am Turnier der Jugend-Nationalmannschaft in Helsinki im Sommer. Dort schaffte das Team die Qualifikation zur Weltmeisterschaft der Unter-17-Jährigen 2022 in Ungarn. „Mein nächstes Ziel ist es, bei dieser WM mit dabei zu sein. Langfristig will ich möglichst lange im Basketball aktiv bleiben.“

Mal im Ausland spielen oder an einem amerikanischen College, stellt sich die Oberstufenschülerin ebenso vor. Diala läuft parallel in der Regionalliga für die Basket Ladies Kurpfalz in ihrer Heimatstadt und seit drei Jahren in der Nachwuchsbundesliga für die Basket-Girls Rhein-Neckar auf.

Große Stärken

„Seit vielen Jahren können wir in der WNBL mit den Basket-Girls mal wieder in die Play-offs einziehen. Das wäre für Heidelberg etwas ganz Großes“, meint Diala. Die Stärken der gerne korbnah agierenden 1,82 Meter großen Diala sind die Verteidigung unter dem Korb und die Rebounds.

Defizite sieht sie selbst noch in der Verteidigung gegen kleine, schnelle Spielerinnen, die gerne von außen schießen. Als sportliches Vorbild sieht sie gerne Michaela Oneynwere von New York Liberty in der amerikanischen Profiliga zu.

Sofort eingeladen

Ermutigt durch ihre ehemalige Mitspielerin Marie Klähn, die 2020 zum TSV fand, fragte sie Im Frühjahr bei den Towers an: „Coronabedingt durften wir damals nicht trainieren. Die Bundesliga aber spielte und trainierte weiter. Julian Krieger von den Towers hat mich gleich eingeladen, und ich bin sehr glücklich, dass es so gut geklappt hat.“

Diala: „Ich lerne hier so viel dazu, von der ganzen Mannschaft und den Trainern. Sehr viel lerne ich auch von Jannon Otto, die sehr viel von ihrer Erfahrung an uns junge Spielerinnen weitergibt.“ Am Samstag (17 Uhr, Osthalle) geht’s gegen ASC Mainz.

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