Saarbrücken
Ein Junge kam sogar aus Wien zum Toggo-Kinderfestival
„Nintendo“-Rufe schnappt man auf, Lego und Hüpfburgen lassen die Kinderaugen strahlen. Und dann sieht man das ganze Ausmaß des Toggo-Kinderfests: Auf dem Tbilisser Platz vor dem Saarländischen Staatstheater drängen sich Hunderte Kinder mit ihren Eltern, die ihre Idole sehen wollen. Überall sind kleine und große Zelte, die die Toggo-Themenwelten bergen. Es gibt ein Lego-Zelt, ein Nintendo-Zelt, und eins, in dem man mit Plüscheinhörnern kuscheln kann.
Ein Junge ist sogar extra aus Wien gekommen. „Wir sind sechs Stunden hergefahren“, erzählt er.
Nicht ganz so weit musste Luis fahren. Er ist mit seiner Mama aus Idar-Oberstein gekommen. Eine Stunde sind sie gefahren. „Uns ist das schon wichtig, dass wir jetzt hier sind“, meint Mama Lisa. Man sieht Sohn Luis die Vorfreude an. Gleich wird er durchs Tor gehen und in eine andere Welt eintauchen. Was macht er gleich als Erstes? „Ich gehe auf die Hüpfburg!“, meint er prompt. „Auf Paw Patrol freue ich mich auch!“
Um halb zwölf schreien die Kinder, so laut sie können. Endlich soll Super-RTL-Gesicht Jannik Freestyle seine Fußballtricks vorführen. In einem Workshop bringt er sie seinen Fans auch gleich bei.
Mit ihm und anderen Sängern und Cartoon-Figuren wie den Hunden Paw Patrol können die Kinder jede Menge Selfies machen. Beim Toggo-Dance kann auch jeder mitmachen.
Super RTL schickt die Toggo-Tour seit Juni nach zweijähriger Corona-Zwangspause wieder in viele deutsche Städte. Im August gastieren sie etwa in Köln. Die Kinder in Saarbrücken konnten sogar das ganze Wochenende mit ihren Helden feiern, singen und tanzen: Das Kinderfest war am Samstag und Sonntag in der saarländischen Landeshauptstadt. Und wenn es nach den Kindern ging, hätten sie auch noch das nächste Wochenende dranhängen können. Denn der Andrang war riesig: Auf dem Platz konnte man sich um die Mittagszeit am Sonntag kaum rühren.
Und so wundert man sich nicht, wenn man Kinder und Eltern mit gelben Toggo-Ohren in ganz Saarbrücken sieht. Viele haben danach Lust auf ein Eis. So eine Begegnung mit den heiß erwarteten Helden macht schließlich auch hungrig.