FUSSBALL
Hattrick von Kevin Büchler beim 5:1-Sieg des SC Weselberg in Petersberg
„Für uns war das eine gute Laufeinheit“, sagte Petersbergs Spielertrainer Oliver Schneider nach der Partie. In allen Belangen war der Gast von der Sickingerhöhe überlegen. Hacke, Spitze, eins, zwei, drei: So kombinierten sich die Weselberger durch den Petersberger Strafraum. Kevin Büchler zögerte nicht lange und schoss direkt in den Winkel – ein Traumtor zum 1:0 (4.).
Schnell und variabel
„Wir wollten den Gegner unter Druck setzen und variabel spielen“, zeigte sich SCW-Spielertrainer Felix Assel zufrieden mit dem Auftritt seiner Elf. Die Positionswechsel machten Petersberg mehr und mehr zu schaffen. Der pfeilschnelle Jascha Conzelmann im Mittelfeld wechselte mit Rechtsverteidiger Timo Landoll stetig die Position. Im Sturm wirbelte Kevin Büchler, zu Beginn auch der verletzt ausgeschiedene Ex-Trainer Attila Baum und Fabian Baumann, die immer wieder rotierend die Positionen besetzten. Zu viel für die etwas zu statische Abwehr der Petersberger.
Auch bei der zum 2:0 führenden Szene war der SCW einfach zu schnell, als Timo Landoll mit hoher Geschwindigkeit in den Strafraum eindrang und nur mit unfairen Mitteln von Yannik Neumüller gestoppt werden konnte. Büchler verwandelte (12.). Die durchaus lauffreudigen Petersberger mussten sich beim 3:0 (34.) schon beeilen, wollten sie den Treffer sehen. Beim 3:0 (34.) scheiterte erst Patrick Huffmann an Torhüter Kevin Behr, dann köpfte Büchler den Abpraller ins Netz. Ein Hattrick!
„Angsthasenfußball“
Auch bei den Seitenwechseln waren die Weselberger immer einen Schritt voraus. Große Löcher taten sich in Petersbergs Abwehrreihe auf, wenn Conzelmann bei einem Seitenwechsel raumgreifend Schritte machte und die Verteidiger umkurvte. „Es war auch teilweise Angsthasenfußball. Wir sind nicht so richtig in die Zweikämpfe gegangen. Da hat man schon einen großen Unterschied zwischen uns und einer sehr guten Bezirksliga-Mannschaft gesehen“, sagte Schneider.
Nach der Pause nahm der Bezirksligist deutlich das Tempo raus. Mit dem gedrosselten Tempo kamen die Petersberger deutlich besser zurecht. Als Landoll dem Petersberger Nicolai Blauth im Strafraum in die Haken lief, verwandelte Joshua Neumüller den folgenden Elfmeter zum 1:3. „Das war ein unnötiger Durchhänger von uns“, sagte Assel, der durchaus Verbesserungsbedarf sah. Jeweils per Abstauber trafen noch Huffmann (75.) und Yannik Peifer (78.) für den SCW.
Clausen schlägt Herschberg
Die Weselberger haben nun in der 1. Runde am Mittwoch (19 Uhr) Heimrecht gegen den FK Clausen, der sich am Sonntagabend mit 3:1 nach Verlängerung gegen den SV Herschberg durchsetzte. Spielertrainer Mario Feick brachte den FKC in der ersten Halbzeit per Freistoß in Führung, Brian Azonsou glich in der 77. Minute aus. Zwei späte Tore von Marc Vatter (115.) und Marco Schaaf (120.) sorgten für die Entscheidung. Björn Kelly vom FKC sah Rot (101.), Daniel Moosmann vom SVH Gelb-Rot (59.).
SO SPIELTEN SIE
FK Petersberg: Behr - Hirschelmann (63. Thiel), Könnel, Fremgen, Jennewein - Blauth (63. Baron), Joshua Neumüller (68. Schneider), Yannik Neumüller, Schäfer (56. Kerchner) - Thomas - Hever
SC Weselberg: May - Landoll, Marco Keßler, Patrick Keßler (79. Julian Dopp), Graßmann - Conzelmann (66. Schäfer), Markus Keßler, Felix Assel - Büchler, Baum (27. Huffmann), Baumann (73. Peifer)
Tore: 0:1 Büchler (4.), 0:2 Büchler (12., Foulelfmeter), 0:3 Büchler (34.), 1:3 Joshua Neumüller (58.), 1:4 Huffmann (75.), 1:5 Peifer (78.) - Gelbe Karten: Patrick Keßler - Blauth, Fremgen, Yannik Neumüller - Beste Spieler: Büchler, Conzelmann, Landoll - Behr, Joshua Neumüller, Alexander Hever - Zuschauer:: 150 - Schiedsrichter: Geisler (Zweibrücken).