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Donnerstag, 17. Januar 2019 Drucken

Pirmasens

Mein Arbeitsplatz: „Das grenzt an Detektivarbeit“

Sie spielt Tischtennis als Ausgleich zum Beruf: Marion Sieren.

Sie spielt Tischtennis als Ausgleich zum Beruf: Marion Sieren. ( Foto: Seebald)

Die Rechtsanwaltsfachangestellte Marion Sieren ist das Aushängeschild der Anwaltskanzlei Zinzow/Klein in Pirmasens. Noch ehe die Mandanten die Hand der beiden Anwälte schütteln dürfen, kommen sie mit Sieren in Kontakt. Sie koordiniert die Termine und begrüßt die Mandanten.

Seit 35 Jahren arbeitet die gebürtige Saarländerin in ihrem erlernten Beruf, fünf Jahre davon in Pirmasens. Ihren Job sieht sie als Berufung an, nach all den Jahren erfülle er sie noch immer mit Freude und Begeisterung. „In meinem Beruf habe ich ein breites Spektrum an Möglichkeiten und befinde mich ständig auf Fort- und Weiterbildung“, sagt die in Zweibrücken lebende Frau. Drei bis vier Mal jährlich ist sie in Deutschland unterwegs, um sich in Rechtsfragen auf dem aktuellsten Stand zu halten – im Insolvenzrecht etwa oder in Sachen Zwangsvollstreckungen.

„Um Schuldner ausfindig zu machen, muss ich viel recherchieren. Das grenzt nahezu an Detektivarbeit und ab und an bemühe ich dann soziale Netzwerke, um etwas herauszufinden. Das macht das alles richtig spannend“, sagt Sieren, Mutter zweier erwachsener Kinder. Aber auch der tägliche Kontakt zu Menschen und die stetige Abwechslung bereiten ihr Freude. So sei kein Mandant und kein Fall gleich. An Pirmasens mag Marion Sieren vor allem „die schöne Fußgängerzone“, in der sie in der Mittagspause oft unterwegs ist, privat verkehrt sie allerdings eher in ihrer alten Heimat, dem Saarland. „Dort zieht es mich immer wieder hin, auch weil ich dort aktiv in einem Tischtennisverein spiele. Das ist mein persönlicher Ausgleich zum Beruf“, so Sieren. |tada

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