Interview RHEINPFALZ Plus Artikel Marc-Robin Eisel über zuletzt schwachen Angriff der Haßlocher Oberligafrauen

Will Platz vier nicht mehr hergeben: TSG-Coach Marc-Robin Eisel.
Will Platz vier nicht mehr hergeben: TSG-Coach Marc-Robin Eisel.

Am Samstag, 18.30 Uhr, erwarten die Oberliga-Handballerinnen der TSG Haßloch die FSG Bodenheim/Gonsenheim/TSV Schott Mainz. Thomas Dill-Korter sprach mit TSG-Coach Marc-Robin Eisel über zuletzt nur wenige TSG-Tore und die nächste Saison.

Herr Eisel, Ihre Mannschaft verlor bei der HSG Wittlich mit 15:29, durfte bis zu Imke Pauls Treffer zum 7:9 in der 21. Minute noch auf einen Punktgewinn hoffen, brach aber danach ein und verlor mit 15:29. Wie konnte es dazu kommen?
Wir konnten 20 Minuten auf Augenhöhe mitspielen, weil wir das umgesetzt hatten, was wir uns vorgenommen hatten: aus einer guten Abwehr heraus ein konzentriertes Angriffsspiel.

Die HSG Wittlich ging als Tabellenzweiter zwar als großer Favorit ins Spiel, aber nur eigene 15 Treffer sind für ein Spitzenteam sehr wenig. Leisteten sich Ihre Spielerinnen im Abschluss zu viele Fehler? Oder war die Abwehr des Gegners zu stark?
Da wir mit der Zeit im Angriff zu viele technische Fehler und Fehlwürfe hatten, kam Wittlich zu einem sehr starken und schnellen Spiel und so zu leichten Toren. Damit war unser Abwehrspiel quasi nicht mehr vorhanden. Wir hatten keine Chance mehr auf Punkte gegen einen starken Gegner. Die starke Wittlicher Torfrau Alexandra Irmgartz hat viele Bälle gehalten. Dennoch waren es im Angriff die 23 leichten Fehler, die uns das Spiel gekostet haben.

Was ist in den restlichen sieben Spielen Ihr Ziel?
Wir wollen unser Saisonziel von 32 Punkten frühzeitig erreichen und sind da sehr guter Dinge. Jeder Punkt mehr ist schön. Wir wollen logischerweise das Maximum rausholen. Den aktuellen vierten Tabellenplatz möchten wir auf keinen Fall mehr hergeben.

Haben die Planungen für die kommende Saison bereits begonnen? Gibt es schon erste Ergebnisse?
Die Planungen für die kommende Saison laufen. Stand heute haben fast alle Spielerinnen auch für die nächste Runde zugesagt, was ein großes Lob für die Arbeit rund um das Team ist und die positive Stimmung innerhalb der Mannschaft bestätigt. Wir sind insgesamt sehr zufrieden und unserer Meinung nach auf einem guten Weg.

Interview: Thomas Dill-Korter

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