Ludwigshafen Erster Impfstoff trifft am 26. Dezember ein

OB Jutta Steinruck am Dienstag bei einem Rundgang im Impfzentrum in der Walzmühle.
OB Jutta Steinruck am Dienstag bei einem Rundgang im Impfzentrum in der Walzmühle.

Stand Mittwochabend geht Ludwigshafens Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck (SPD) davon aus, dass die mobilen Impfteams am 27. Dezember „wahrscheinlich“ mit ihrer Arbeit in den Seniorenheimen beginnen können. Das sagte die 58-Jährige auf RHEINPFALZ-Anfrage. „Die Vorbereitungen laufen in Abstimmung mit den Pflegeeinrichtungen. Wir rechnen damit, dass wir den ersten Impfstoff am 26. Dezember erhalten und ihn dann verarbeiten können.“ Die Impfkoordinatoren und weitere Mitarbeiter stünden in engem Kontakt mit den Impfteams und Apothekern sowie mit den Heimleitungen, damit in den Einrichtungen letzte vorbereitende Arbeiten erledigt werden.

Die ersten 1950 Impfdosen

Impfkoordinatorin Ramona List zufolge werden am 26. Dezember in Ludwigshafen im Laufe des Tages zwei Kartons mit Impfstoffen erwartet für mobile Impfteams in Ludwigshafen, im Rhein-Pfalz-Kreis, in Germersheim und in Speyer. Je nach Bedarf würden sie auf die jeweiligen Impfteams verteilt. Ein Karton enthalte 195 Fläschchen mit dem Vakzin der Hersteller Biontech und Pfizer, was 975 Impfdosen entspreche, insgesamt also 1950.

Impfzentrum startet später

Das Impfzentrum in der Ludwigshafener Walzmühle werde wohl noch nicht wie zunächst angekündigt am 4. Januar die erste Impfstraße eröffnen können, relativierten Steinruck und List ihre Einschätzung vom Dienstag. Es werde einen „Stand by-Modus“ geben, weil zunächst die mobilen Impfteams zum Zuge kommen sollen. Das Impfen in den Seniorenheimen genieße absolute Priorität wegen des hohen Infektionsgeschehens in den Einrichtungen. In Ludwigshafen gibt es zwölf Alten- und Pflegeheime. Zuletzt gab es dort zahlreiche Todesfälle und eine hohe Anzahl mit dem Coronavirus infizierter Bewohner und Mitarbeiter.