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Freitag, 28. Oktober 2016 Drucken

Kreis Germersheim

Opa Karl bringt Schwiegertochter Magda um den Schlaf

Hördt: Klosterbühne spielt Komödie „Opa, es reicht“ – Generationenkonflikt sorgt für Turbulenzen

Auf der Bühne in voller Aktion: Bernd Kuhn, Monika Freudenstein, Anita Becht, Otmar Föhlinger, Klaus Moos, Silke Brunner, Christian Laas (von links nach rechts). ( Foto: Iversen)

Mit der Komödie „Opa, es reicht“ von Bernd Gombold wird die Klosterbühne wieder für beste Unterhaltung sorgen. Premiere ist am Samstag, 12. November 2016 um 19.30 Uhr in der Turn- und Festhalle Hördt, der Kartenvorverkauf ist morgen, Samstag.

 

Seit nun mehr 32 Jahren beweisen die Mitwirkenden der Klosterbühne ein gutes Händchen bei der Auswahl ihrer Theaterstücke. In diesem Jahr geht es bei der Komödie „Opa, es reicht“ um einen Generationenkonflikt zwischen der geizigen Schwiegertochter Magda (Christine Birkenheuer) und ihrem Schwiegervater Opa Karl (Klaus Moos). Sie hält ihm vor, verschwenderisch mit seinem Geld umzugehen. Dieses solle er lieber für seine Erben sparen und nicht für ein Motorrad, einen Kaffeeautomaten oder ein Smartphone ausgeben.

Das Bühnenbild, gestaltet von Klaus Becht und Dieter Zilles, zeigt den Innenhof zwischen den beiden Wohnhäusern. Auf der einen Seite wohnt Opa Karl mit seiner Frau Lena (Anita Becht) in einem tollen Haus. Gegenüber wohnt Sohn Paul (Otmar Föhlinger) mit Frau, Tochter Sylvi (Silke Brunner) und deren Freund Thomas (Christian Laas) in einem eher heruntergekommenen Haus. Da sind turbulente Spielszenen vorprogrammiert.

Als ein Einbrecher von Opa Karl überwältigt wird, flüchtet dieser mit Opas neuem Motorrad, verursacht einen Unfall und liegt kurzerhand im Krankenhaus. Dort wird er fälschlicherweise für Opa Karl gehalten. Der richtige Opa ist jedoch unverletzt und kerngesund. Er versteckt sich und spielt der missgünstigen Magda, die um ihr Erbe fürchtet, allerlei Streiche.

Und dann gibt es noch das Ehepaar Heinz und Lore Grabemann (Hans-Jörg Stipp, Monika Freudenstein), die angeblich von Opa Karl angefahren wurden und nun gezwungen sind, bei der Familie zu übernachten. Dieses Aufeinandertreffen sorgt ebenfalls für allerlei unterhaltsames Streit- und Konfliktpotenzial auf der Bühne.

„Die Komödie lebt von vielen witzigen Interaktionen, teilweise auch mit vollem Körpereinsatz. Oma Lena ist verkalkt, vergesslich und versteht alles falsch“, erzählt Regisseurin Alexandra Gundermann. Sie treibt damit nicht nur den Versicherungs- und Staubsaugervertreter Friedhelm (Bernd Kuhn) in den Wahnsinn, sondern sorgt für mächtig Verwirrung.

„Opa, es reicht“ ist eine Komödie, die mit ihren witzigen und energischen Dialogen, turbulenten Ereignissen und einer mitreißenden Komik einen sehr unterhaltsamen und humorvollen Theaterabend beschert.

Info

„Opa, es reicht“ wird am Samstag, 12. November, um 19.30 Uhr, Sonntag 13. November, um 18 Uhr und am 19. November um 19.30 Uhr in der Turn- und Festhalle Hördt aufgeführt. Kartenvorverkauf ist morgen, Samstag, von 11 Uhr bis 12 Uhr im Gemeindehaus Hördt. Restkarten bei Anita Becht, Telefon 07272 4466.

 

|smoh

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